Eschweiler: „Eschweiler Classic Tour“ führt Oldtimer zu den Schönheiten der Eifel

Eschweiler : „Eschweiler Classic Tour“ führt Oldtimer zu den Schönheiten der Eifel

Das geht einem doch sprichwörtlich das Herz auf, wenn der Automobilclub Eschweiler seine Classic-Tour startet. Wenn die historischen Schönheiten im Minutentakt an der Grabenstraße starten, ist eine große Fangemeinde garantiert. Da rollen nämlich Oldtimer durch die Innenstadt, die man im Alltag eher selten zu sehen bekommt, weil die Schätzchen meist gut behütet in der Garage stehen.

Der Automobil-Club Eschweiler präsentiert die bereits 17. „Eschweiler Classic Tour“ — mit einem Novum: Erstmals dürfen auch Youngtimer (Baujahr 1989 bis 1998) starten.

Die 17. Auflage wird auch wieder in drei Kategorien angeboten; für Anfänger und Genießer die touristische Klasse (circa 140 Kilometer), für Fortgeschrittene mit anspruchsvolleren Prüfungen die tourensportliche Klasse (circa 165 Kilometer) und für „Profis“ mit Stressfaktor die sportliche Klasse (circa 200 Kilometer).

„Es ist eine Tour für schöne und gepflegte Fahrzeuge mit einem Baujahr ab dem Beginn der 60er Jahre“, so Arnold Packbier, 1. Vorsitzender des Clubs, der sich mit seinen Vereinskollegen in den vergangenen Wochen neue Strecken für die rund 100 Teilnehmer in den drei Kategorien hat einfallen lassen. Genauer gesagt haben Peter Beckers, Ulli Croé und Reinhold Lutterbeck die Strecken festgelegt, die auch in diesem Jahr u.a. wieder durch idyllische Landschaften in der Eifel führen.

Beginn ist am Freitag, 8. Juni, 17 Uhr, mit der Fahrzeugabnahme und Dokumentenausgabe im Autohaus Zittel an der Rue de Wattrelos. Das Frühstück steht dann am Samstag, 9. Juni, ab 7 Uhr für die Teilnehmer in der Festhalle Dürwiß bereit. Hier können dann auch noch Nachzügler eine Fahrzeugabnahme vornehmen lassen. In der Festhalle findet dann auch am Abend die Siegerehrung statt.

Es dreht sich aber nicht ausschließlich nur um den Blick auf die Stoppuhr, sondern auch um Geschicklichkeit und Gleichmäßigkeit. Davon haben nicht nur die Fahrerteams etwas, sondern wie man an den Reaktionen der Zuschauer an den Strecken leicht erkennen kann, auch das Publikum. Im Zeitalter stromlinienförmiger Einheitskarossen bieten die Oldtimer der Classic-Tour eine Mischung aus automobiler Faszination und ein wenig Nostalgie.

Freuen dürften sich vor allem die Tagesausflügler an der Rurtalsperre Schwammenauel, wo die Tour in diesem Jahr eine gemeinsame Mittagspause einlegen wird. Startpunkt der 17. Classic-Tour ist am kommenden Samstag, 9. Juni, um 9.01 Uhr an der Grabenstraße. Die Zieleinfahrt ist, abhängig von der Wetterlage, etwa gegen 15.30 Uhr auf dem Marktplatz geplant. Streckensprecher ist Achim Krott.

(irmi/psi)
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