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Caritas-Betriebswerkstätten: Eschweiler baut fürs Ruhrgebiet

Caritas-Betriebswerkstätten : Eschweiler baut fürs Ruhrgebiet

Neue Radstationen der Caritas-Betriebswerkstätten sind in Gelsenkirchen gefragt. Gleich 50 an der Zahl installiert die Ruhrmetropole dieser Tage. Die CBW hat ein neues Arbeitsfeld für Menschen mit Behinderung geschaffen und möchte in einem den Klimaschutz stärken.

Die erste von 50 Rad­service-Stationen der Eschweiler Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH (CBW) ist in Gelsenkirchen installiert. Die mit hochwertigem Werkzeug ausgestatteten Stationen werden dort in den nächsten Tagen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt. „Ich freue mich sehr über den lukrativen Auftrag der Stadt Gelsenkirchen. Damit wird deutlich, dass wir mit der Qualität unserer Rad­service-Stationen unsere Mitbewerber abhängen“, sagte CBW-Geschäfts­führer Michael Doersch. Zu finden sind die Radservice-­Stationen an allen 41 Gelsenkirchen­er Tankstellen, wie auch an Touristischen Anlaufstellen. Enthalten sind diverse Schraubendreher, Maul- und Inbusschlüssel, Kettennieter, Speichenspanner, Reifenmontagewerkzeug und eine Pumpe mit Adapter für alle Ventile. „An den Stationen können nicht nur Fahrräder repariert werden, sondern auch Kinderwagen, Skateboards und Rollatoren“, ergänzt Doersch.

Für die Herstellung der Stationen werden zahlreiche Menschen mit Behinderung eingesetzt. „Damit hat die CBW ein neues Arbeitsfeld geschaffen“, sagt CBW-Betriebsleiter Dirk Leifeld. Die CBW wolle mit dem Projekt den Radverkehr stärken und zum Klimaschutz beitragen. „Außerdem können Unternehmer durch die Anschaffung der Service-­Station die Ausgleichsabgabe reduzieren“, sagt Doersch. Weil die CBW in Gelsenkirchen nicht für die Wartung der Stationen zuständig ist, haben die Eschweiler in einer gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft einen Partner gefunden, die versucht, arbeitslose Jugendliche in eine Festanstellung zu vermitteln.

(red)