Eschweiler: Erstkommunion: Ein Treffen 60 Jahre nach dem großen Tag

Eschweiler: Erstkommunion: Ein Treffen 60 Jahre nach dem großen Tag

Weiße Kleider, dunkle Anzüge, Kerzen, Familie und mit Sicherheit ein Tag, den man nicht vergisst: Vieles ist bei der Ersten Heiligen Kommunion in den vergangenen sechs Jahrzehnten gleich geblieben, manches hat sich jedoch auch verändert.

So waren die Hastenrather Kommunikanten der Jahrgänge 1954 und 1964 froh, als sie während ihrer Jubiläumsfeier in der Pfarrkirche St. Wendelinus noch eine grobkörnige Schwarzweiß-Aufnahme ihres Festzugs von der alten Schule zur Kirche zu Gesicht bekamen. Bei den Erstkommunikanten anno 2014 wird in ein paar Wochen einfach die Handykamera gezückt und jeder Moment in HD festgehalten.

Dass die Kommunion aber immer noch etwas Besonderes ist, betonte Pfarrer Hannokarl Weishaupt während des sonntäglichen Gottesdienstes. Dank der Recherche-Fleißarbeit von Elwira Körfer war es auch in diesem Jahr wieder möglich, 18 ehemalige Kommunikanten zu ihrem Jubiläum zu gratulieren. Sie waren vor 50 oder 60 Jahren zum ersten Mal an den Tisch des Herrn gebeten worden.

Die ehemaligen Kommunionskinder: Reinhold Bausch, Lambert Lüttgen, Udo Meyer, Peter Schwarzenberg, Hildegard Bartz, Sofia Trasser, Elisabeth Pitz, Ulrike Müller-Theisen, Marita Strauff, Ingrid Vergöls, Wilma Monnartz und Roswitha Jischke, die die Erste Heilige Kommunion 1964 empfangen hatten, sowie Toni Matulewski, Rita Graf, Alwine Büttgen, Lucia Görgen-Gehlen, Martha Feldmann und Ilse Vonderbank, alle Kommunions-Jahrgang 1954, wohnten der Messe in ihrer alten Hastenrather Kirche bei und tauschten im Anschluss alte Anekdoten und aktuelle Adressen aus.

Ein schöner Brauch, der die Brücke des Sakraments von vor 50 und 60 Jahren bis heute schlägt. Nur fotografiert wird eben inzwischen völlig anders.

(vr)
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