Eischwiele: Erst Freibier, dann jecke Tön: Alaaf!

Eischwiele : Erst Freibier, dann jecke Tön: Alaaf!

Es ist soweit: Eischwieles feierfreudige Jecke starten in die heiße Phase der allgegenwärtigen Fünften Jahreszeit. Eröffnet wird der Straßenkarneval traditionell im Rathaus: Dort schlägt Börjemeeste Rudi Bertram am Donnerstag um 11:11 Uhr das erste Freibierfass an.

Auf ein musikalisches Ereignis erster Güte dürfen sich die Jecken (und zwar nicht nur die aus Eschweiler, sondern erfahrungsgemäß auch ungezählte Narren aus dem weit weniger mit hochkarätigen Fastelovends-Events gesegneten Umland) dann um 11 Uhr 30 freuen: Dann startet auf der Sparkassenbühne an der Marienstraße, präsentiert von unserer Zeitung, das bereits 17. Jecke-Tön-Festival — längst ein karnevalistisches wie musikalisches Highlight in der gesamten Region.

Sechs Bands sind es diesmal, die ihre Fans das (hoffentlich doch nicht allzu) miese Wetter vergessen machen wollen: Neben den Inde-Singers um Jecke-Tön-Projekt-Erfinder Christian Leuchter sind dies De Fröngde, Stabelsjeck, De Kröetsch und Puddelrüh — und als „Hospitanten“ De Halunke aus Stolberg. Die Band steht für Kölschrock und Hits aus Kölle, aber auch für Eigenkompositionen wie „Samba di Colonia“ und „Maat et joot“.

Wen‘s nicht ins Rathaus an Eschweilers längste Theke drängt, der kann sich schon ab 11 Uhr 11 auf der Marienstraße warmschunkeln. Bei Getränken und Snacks, die es an mehreren Ständen und Wagen gibt. Wer als Selbstversorger kommt, sollte beachten, dass Glasflaschen auf der Marienstraßen aus guten Gründen tabu sind.

Durch das abwechslungsreiche Programm führt wie gewohnt Sparkassenleiter Lothar Müller. Gut vier Stunden dauert das Programm, in dem die Bands Song auf Song, Hit auf Hit präsentieren. Verstärkung bekommen sie dabei aus höchsten närrischen Adelskreisen: Auch Tollität Prinz René I. wird den Jecken auf der Marienstraße seine Aufwartung machen und dabei gemeinsam mit Zerm Daniel sein Lied „Mr fiere va morgens bes am Ovend osere Eischwiele Fastelovend“ anstimmen.

Mit dabei: die Prinzenbläser. „Ein bunter Haufen“, ist Tollität stolz auf seine Jungs, „der aber nicht nur Signale drauf hat. Auf der Bühne mutieren die zur kompletten Show-Bigband!“

(rpm)