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Stadtteilheft: Entdeckungsreise auf 74 Seiten

Stadtteilheft : Entdeckungsreise auf 74 Seiten

Was ein Ortsteil alles zu bieten hat, können die Einwohner oft gar nicht bis ins letzte Detail überblicken. Erst recht, wenn es besonders viele Vereine und Institutionen gibt. In Eschweiler kann man es jetzt Schwarz auf Weiß nachlesen – von der Tagesmutter bis zum Hundetrainer.

Rund 2400 Einwohner, davon 420 unter 18 Jahre, und eine Ausdehnung von der Aachener Straße/Am Hohenstein bis Merzbrück. Dazwischen eine enorme Vielfalt an Vereinen, Einrichtungen und Institutionen, die von der Tagesmutter bis zum Seniorenkreis und vom Hundetrainer über Kultur und Sport bis zum landwirtschaftlichen Bedarf reicht.

Röhe im Westen der Indestadt hat viel zu bieten. Schwarz auf weiß ist dies abzulesen im nagelneuen Stadtteilheft, das die Interessengemeinschaft (IG) der Röher Ortsvereine mit Unterstützung des NRW-Landesprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ erstellen ließ und nun präsentierte.

Auf 74 Seiten kann sich der Leser auf Entdeckungsreise durch einen Ort begeben, der wohl erstmals im Jahr 1346 urkundliche Erwähnung fand und dessen Bewohner nun unter der Überschrift „Alle unter einen Hut“ bemüht sind, Tradition und Moderne zum Besten aller zu verknüpfen.

„Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb haben der dreigruppige Kindergarten St. Antonius sowie die Katholische Grundschule eine ganz besonders große Bedeutung für unseren Ort“, unterstreicht mit Klaus Fehr der Vorsitzende der IG.

Eine Einschätzung, die Schulleiterin Katrin Berentzen natürlich teilt: „Unsere einzügige offene Ganztagsschule wird derzeit von 99 Kindern besucht. Da unsere Anmeldezahlen stabil sind, im Hinblick auf das Schuljahr 2020/2021 konnten wir 26 Anmeldungen registrieren, können wir optimistisch sein, dass die KGS Röhe selbstständig bleiben und nicht zur Verbundschule werden wird“, blickt sie nach vorne.

„Der Vorgänger dieses Hefts war rund 20 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich in Röhe viel verändert. Unser Ziel war es nun, ein Gesamtbild des gesellschaftlichen Lebens von Röhe zu zeichnen“, berichtet Klaus Fehr. Dass dieses Vorhaben auf fruchtbaren Boden fiel, belegt die Tatsache, dass die ursprünglich angedachte Auflage von 500 Heften auf 750 erhöht wurde.

Den Vereinen, Einrichtungen, Gruppierungen und Institutionen stand jeweils eine Seite zur Verfügung, um sich den Lesern kurz vorzustellen. Und auch alle Firmen und Unternehmen, die im westlichen Stadtteil Eschweilers beheimatet sind, bekamen die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Die Exemplare liegen nun in der Gaststätte „Zum Hirsch“ in der Erfstraße, einem Friseurgeschäft in der Nickelstraße sowie einer Bäckerei auf der Aachener Straße aus.

Zusätzlich verfügen alle Mitglieder der Interessengemeinschaft der Röher Ortsvereine über das Vorstellheft, dessen hinterer Deckel mit dem Röher Heimatlied sowie der Topographischen Karte des Ortes verziert ist. „Röhe lebt“, weiß mit Dorothee Schmitz auch die Kassiererin der IG, die alle Röher und Nicht-Röher zum Erzählcafé (an jedem zweiten Dienstag zwischen 15 und 18 Uhr) und zum Stammtisch (jeder dritte Donnerstag ab 19 Uhr) in die Gaststätte „Zum Hirsch“ einlädt.