Eschweiler: EMF: „Das längste ununterbrochene Festival der Region“

Eschweiler: EMF: „Das längste ununterbrochene Festival der Region“

Die Kunden der Sparkassen-Geschäftsstelle in der Marienstraße können ab sofort einen schönen Rückblick auf 25 Jahre Eschweiler Musicfestival (EMF) werfen. Gebietsdirektor Klaus Wohnaut begrüßte zur Ausstellungseröffnung am Montagabend Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der Indestadt.

Neben lobenden Worten für EMF-Macher Max Krieger und das „längste ununterbrochene Musikfestival der Region“ freute sich Klaus Wohnaut auf die Fotoausstellung und ist sich absolut sicher: „Da guckt wirklich jeder hin.“ Das runde Jubiläum bewegte auch Bürgermeister Rudi Bertram zu manch wehmütigem, aber auch stolzem Rückblick in der bewegten EMF-Geschichte: „Auch wenn der Eschweiler ja gerne das Haar in der Suppe sucht und findet, gebührt Max Krieger für seine loyale und heimatverbundene Zusammenarbeit mit der Stadt in Sachen EMF mal ein besonders dickes Lob.“

25 Jahre EMF: in Szene gesetzt per Fotoausstellung von Max Krieger und Manuel Hauck (rechts). Foto: Paul Santosi

Der so Gelobte, der ja selbst einmal Berufsmusiker werden wollte, hat sich nach eigenen Angaben dann eben als Veranstalter mit dem EMF wie auch mit den Monschau-Specials und den Aachener Katschhof-Konzerten die Träume seiner Jugend erfüllt. Dank seiner Zeitungsartikel- und Foto-Sammelleidenschaft, aber auch durch die Unterstützung lokaler Fotografen wie unter anderem Brigitte Averdung-Häfner, Eckhard Pelky, Dieter Lehmann, Norri Heinen, Günther Massberg, Thomas Weiland, Michael Strauch und Peter Schöner, entstand ein wirklich sehenswertes lokales Zeitdokument, technisch realisiert von MKK-Mitarbeiter Manuel Hauck.

Die 60 Fotos und Collagen zeigen einen lebendigen Querschnitt der Live-Konzerte mehrerer hundert Bands, die in der EMF-Geschichte nach Eschweiler kamen. Max Krieger gab in seinen Eröffnungsworten manch deftige Künstler-Anekdote zum Besten und bedankte sich auch bei den vielen Helfern, die hinter den Kulissen zum Erfolg des EMF beitrugen. Der Job des Veranstalters, das wurde deutlich, erfordere neben guter Organisation vor allem die Kunst der Improvisation.

„25 Jahre EMF mit toller Musik und Publikumsfreude, aber vor allem ohne irgendeinen nennenswerten negativen Zwischenfall — das hat mich um viele Erfahrungen reicher gemacht. Dafür bin ich dankbar“, so Krieger. Das kleine Festschrift-Booklet „25 Jahre EMF — Das Jubiläum“ gibt es gegen eine Schutzgebühr von einem Euro übrigens ebenfalls in der Sparkasse Marienstraße. Wie der Verkauf der EMF-Buttons kommen auch die Erlöse daraus einem gemeinnützigen Zweck zugute.

(psi)