Eifelverein Eschweiler: Eine Stadtexkursion nach Lüttich

Eifelverein Eschweiler : Eine Stadtexkursion nach Lüttich

Tchantchès ist ein kleiner Mann aus dem Volk und eine Marionette, die den großen und Herrschenden sagt, was der kleine Mann so denkt. Was hat es mit dieser Puppe auf sich? Die Antwort liegt im belgischen Lüttich, der Hauptstadt der Wallonie. Hierhin haben sich 20 Reisende aus dem Eifelverein Eschweiler aufgemacht.

Schon der Bahnhof Guillemins beeindruckte mit seiner rund 40 Meter hohen offenen gläsernen Konstruktion. Am Verkehrsbüro erwartete Führerin Brigitte Halmes die Gruppe zu einer Entdeckungsreise durch die historische Innenstadt.

Wo einst eine Kathedrale, größer als Notre-Dame, stand, ist heute ein Marktplatz, der für viele Veranstaltungen wie dem Radrennen Lüttich-Bastogne, das Zentrum des Lütticher Lebens bildet. Durch enge Gassen und malerische Hinterhöfe erschloss sich die Stadt des Krimiautors Georges Simenon. Kompromisslos mit 374 Stufen führt eine Treppe am Montagne de Bueren in die Höhe. Allein die Schilderungen der Stadtführerin in der ehemaligen Residenz der Fürstbischöfe und heutigem Sitz der Provinzregierung war schon die Reise wert.

Der nachmittägliche Besuch im Musée de la Vie Wallonne gab, wie der Name verspricht, einen Eindruck über die Geschichte der Wallonie und der Menschen dort. Stundenlang konnte man Brigitte Halmes auf einer Zeitreise durch die Geschichte Lüttichs und der Wallonie folgen.

Nicht nur viele Eindrücke, sondern auch die Kostproben der süßen Spezialitäten aus Lüttich, nahmen die Reisenden des Eifelvereins mit nach Hause.

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