Eschweiler: Eine bunte Fülle von praktikablen Ideen für ein gutes Miteinander

Eschweiler: Eine bunte Fülle von praktikablen Ideen für ein gutes Miteinander

Bei der Stadtteil-Konferenz im Vereinsheim der KG Eefelkank trugen die Bürger aus den Südost-Stadtteilen viele Ideen, Anregungen und Entwicklungsziele für ein soziales Miteinander in ihren Orten zusammen.

Hier eine Auswahl der Vorschläge für die Stadtteile Nothberg, Bergrath, Hastenrath, Bohl und Scherpenseel.

Vollsortimenter erwünscht

Die Einkaufsmöglichkeiten in den Stadtteilen sind nicht ausreichend. Besonders in Nothberg fehlen Geschäfte und eine Apotheke. Gewünscht wird ein weiterer Vollsortimenter, also ein Supermarkt.

Auf dem Bergrather Friedhof gibt es nur eine einzige Sitzbank. An schönen Tagen stehen die Besucher des Friedhofs Schlange, wenn sie sich einmal ausruhen möchten.

Bänke wären auch notwendig an dem beliebten Fuß- und Radweg entlang des Omerbachs. Die Fortsetzung dieses Wegs in Richtung Hamich sollte saniert werden, dort gibt es sehr schlammige Abschnitte.

Bei der Integration von Migranten ebenso wie von Neubürgern, die sich in Eschweiler ansiedeln, leisten die Schulen, Kindergärten und die Vereine Großartiges. Besonders die Arbeit des Sportvereins Falke Bergrath wurde immer wieder gewürdigt. Angeregt wurde eine engere Zusammenarbeit der Vereine und die finanzielle Förderung ehrenamtlicher Arbeit im Bereich Integration.

„Wir möchten Angebote, die Alt und Jung verbinden“ war einer der Wünsche beim Themenfeld Jugend. „Wenn man ältere Menschen, die alleine sind, und junge Menschen zusammenbringt, ist das eine Win-Win-Situation.“ Auch ein Einkaufsangebot für Ältere durch Schüler oder Jugendgruppen kann man sich vorstellen.Das Wohnumfeld am Ostpreußenweg wurde als desolat geschildert. Die Zustände dort strahlen auf angrenzende Wohnbereiche aus und sollten verbessert werden.

Bolzplätze wurden einerseits als notwendig bezeichnet, andererseits kritisierten Bürger Vandalismus und Ruhestörung auf den bestehenden Plätzen.

Das Blumenbeet an der Straße vor der Grundschule Bohl könne man zu einem Eltern-Halteplatz umbauen.

Für die Kreuzung Feldenend-straße/Zechenstraße wird nach wie vor ein Kreisverkehr gefordert.

Wünschenswert, so hieß es, sei ein städtisches Radwegenetz als Ergänzung des großräumigen regionalen Netzes. Es soll nicht nur dem Freizeit-Radeln, sondern auch der täglichen Fortbewegung dienen.

Während die Busverbindungen Richtung Eschweiler Innenstadt gut sind, braucht man nach Stolberg viel zu lange. Für die Verkehrsberuhigung sowohl in Hastenrath als auch in Nothberg wurden häufigere Geschwindigkeitskontrollen, auch mobile, als notwendig bezeichnet. Die Ortskerne sollten durch Ausweisung weiterer Baugebiete aufgewertet werden. Dabei sollte man Mehrgenerationenhäuser bevorzugen.

Angeregt wurde ein öffentlicher Backofen, der ehrenamtlich betreut wird und wo man wie in alten Zeiten Brot backen kann.

In Nothberg kann die Verkehrssituation weiter verbessert werden. So ist beispielsweise die Ausfahrt an der Kirche unübersichtlich, und auf der Hüchelner Straße in Höhe der Burgmauer werde zu oft gerast.Vorgeschlagen wurde der Aufbau einer Internet-Seite für die Eschweiler Ortsteile.

Umgehungsstraße gewünscht

Eine Umgehungsstraße für Hastenrath ist nach wie vor ein wichtiges Thema, allerdings weiß man um die Nachteile aller bisher diskutierten Linienführungen.

Mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche werden dringend gewünscht.

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