Eschweiler-Hastenrath: Eindrucksvolle Klänge beim Benefiz-Konzert in St. Wendelinus

Eschweiler-Hastenrath: Eindrucksvolle Klänge beim Benefiz-Konzert in St. Wendelinus

Mit vollem Stolz begrüßte Wilfried Engels die Gäste in der komplett besetzten Kirche St. Wendelinus in Hastenrath. Für das Benefiz-Konzert für den ambulanten Hospizdienst Eschweiler/Stolberg wurden vier erstklassige lokale Chöre mit insgesamt über 100 Sängern gewonnen, die für das musikalische Programm sorgten.

Engels warb bei den vielen Gästen dann auch sofort um Spenden für den Hospizdienst. Eine Bitte, der jeder gerne nachkam.

Engels bedankte sich bei allen, die diesen Abend möglich gemacht haben, darunter natürlich auch der Hastenrather Kirchengemeinschaft und den vielen Helfern. Auch Pfarrer Hannokarl Weishaupt und Marian Janke ließen es sich nicht nehmen, dem Konzert beizuwohnen. Dazu gesellten sich viele Ärzte und die ehrenamtlichen Mitglieder des Hospizdienstes mit ihrer Vorsitzenden Manuela Rheinberg.

Den musikalischen Auftakt machte der St.-Wendelinus-Kirchenchor unter Leitung von Ursula Ritzen. Der Chor, der im vorigen Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feierte, interpretierte mit Freude Lieder vom Barock bis in die Neuzeit, auf Deutsch und auf Englisch. Mal weltlich, mal spirituell breitete sich so von Anfang an eine ganz spezielle, besinnliche Atmosphäre aus.

Die Chorgemeinschaft Hastenrath, ein Zusammenschluss des MGV Cäcilia und der Burgsänger, war dann unter der Leitung von Achim Prinz an der Reihe. Mit kirchlichen und moderneren Liedern, etwa „Über den Wolken“, wurden die Zuhörer in den Bann gezogen, die sich mit berechtigtem Applaus revanchierten.

Ein ganz spezielles Ausrufezeichen setzte anschließend der Jugendchor „Lautstark St. Severin“ aus Weisweiler. Der Chor, der aus einer Idee auf einer Fahrt nach Ameland entstand, beeindruckte mit seinen A-Cappella-Interpretationen. „Die höchste Form des Chorgesangs“, wie auch Wilfried Engels betonte, der gekonnt durch den Abend führte. Unter der Leitung von Elena Sibirtseva begeisterten die jungen Sänger sowohl mit Klassikern wie „Halleluja“, als auch mit modernen Liedern wie Gotyes „Somebody that I used to know“ oder Ich+Ich‘s „So soll es bleiben“ das Publikum. Da wunderte es kaum, dass am Ende sogar eine Zugabe Pflicht war für die jungen Sänger, die gesanglich durchaus auf Profiniveau unterwegs waren.

Der Stimmwerk-Chor „Klangvoll“ mit Dirigent Eduardo Kwon, der selbst stimmgewaltig mitwirkte, bot bereichert durch Flötistin und Pianistin eindrucksvolle Stücke aus Klassik, Musical und Jazz. Insgesamt 28 Sänger wirkten mit, wobei besonders Solistin Svetlana Abramova für gesangliche Highlights sorgte.

Einen besonderen Dank erntete auch Alexandra Stracke, die sich mit ihrer Idee für das Konzert und Herzblut bei der Umsetzung verdient machte. Zum Ausklang kamen alle Sänger auf die Bühne und sangen gemeinsam mit dem Publikum aus voller Kehle „Möge die Straße uns zusammenführen“. Ein wahrlich großartiges Finale.

(cheb)