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Eschweiler: Einbahnstraße am Hospital bleibt

Eschweiler : Einbahnstraße am Hospital bleibt

Die Autofahrer schimpfen, die Politik schüttelt den Kopf, selbst die Polizei wertet diese Regelung als unsinnig: Dennoch bleibt die Dechant-Deckers-Straße eine Einbahnstraße.

Auch im erneuten Gespräch mit Gutachter, AVV, Aseag und EVS konnte die Stadtverwaltung die Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs nicht davon überzeugen, die Straße wieder für beide Richtungen freizugeben.

Kein Spielraum

Die Argumentation des Busunternehmens und der Regiobahn-Betreiber ist eindeutig: Nur mit der jetzigen Regelung sei gewährleistet, dass der Bus so zwischen Talbahnhof und Bushof pendeln kann, dass sofort Anschlüsse vorliegen.

Derzeit gehen AVV und Aseag von einer bis zu 90-prozentigen Anschlusssicherung aus. Dieser Wert sei aber nur gegeben, wenn kein Gegenverkehr vorliege. „Die Widerstände sind so groß, da war kein Handlungsspielraum”, erläutert der Technische Beigeordnete Wilfried Schulze.

Dennoch sucht die Stadt nach Wegen, dass Verkehrschaos, das sich täglich seit der Neuregelung abspielt, in den Griff zu bekommen. So sollen die Ampelanlagen auf Langwahn und Indestraße nochmals umgestellt werden.

Man sei damit beschäftigt, die Zeiten zu optimieren, wie Schulze mitteilt. Diese Umstellung soll möglichst kurzfristig erfolgen. Die Regiobahn rollt bekanntlich erst ab Juni durch die Stadt.

Zurzeit sind die Möglichkeiten an der Kreuzung sogar noch weiter eingeschränkt. Wer aus der Franzstraße kommt, kann lediglich nach links in die Marienstraße abbiegen. Eine Baustelle blockiert die Fahrt in die andere Richtung - sehr zur Freude der vielen Autofahrer.