Eschweiler: Ein unvergessliches und anstrengendes Ferienprogramm

Eschweiler: Ein unvergessliches und anstrengendes Ferienprogramm

Der Duft frisch gegrillter Würstchen liegt noch in der Luft. Gemeinsam mit ihren Freunden lassen sich Scarlett und Nadine die selbst gemachten Salate, die Gemüsespieße und das marinierte Fleisch bestens schmecken. „Schließlich liegen zwei anstrengende, aber unvergessliche Wochen hinter uns”, blicken die beiden Jugendlichen zurück auf ihre ersten beiden Ferienwochen, die mehr als abwechslungsreich waren.

14 Tage lang unternahmen sie nämlich die unterschiedlichsten Touren im Rahmen des Ferienprogramms des Kinder- und Jugendzentrums St. Peter und Paul. Grund genug also, die vielen Erlebnisse und gesammelten Eindrücke beim traditionellen Abschlussgrillen am Mittwochabend noch einmal Revue passieren zu lassen.

„Das Schöne war einfach, dass für jeden etwas dabei war”, zeigte sich Scarlett, die zugleich im Ehrenamtler-Team des Jugendzentrums tätig ist, sehr zufrieden mit den Ausflügen und Aktionen.

So reichte die Palette an Angeboten vom Bobbejaanland über Kreative-Tage, bei denen die Teilnehmer Skulpturen und Figuren gestalteten, und einer Tagestour nach Köln bis hin zum Aachener Kletterwald und einem Sport- und Fitnesstag.

„Vor allem die sportlichen Aktivitäten waren in diesem Jahr gefragt”, zog Frank Berndt, Leiter des Jugendzentrums, ein überaus positives Fazit des Ferienprogramms. „Deshalb”, so die Honorarkraft und Mitarbeiterin des Jugendtreffs, Britta Köhler, „resultieren aus den Sporttagen hoffentlich bald auch regelmäßige Sportangebote, die wir in unser Programm mit aufnehmen können”.

Zusammengestellt von Frank Berndt und Britta Köhler, hatten die Jugendlichen, die ehrenamtlich im Kinder- und Jugendzentrum St. Peter und Paul arbeiten, die Gelegenheit, eigene Wünsche und Vorschläge bezüglich des Programms einzubringen.

„Uns war es eben wichtig, dass die Ehrenamtler mit uns absprechen können, was ankommt und was nicht”, betonte Frank Berndt in diesem Zusammenhang. „Außerdem”, so der Verantwortliche, „möchten wir der Jugend im Alter von 13 bis 18 Jahren spannende Ferien zu erschwinglichen Preisen bieten.”

Deshalb sei das Programm vor allem auf die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen ausgerichtet, so dass die Angebote offen und frei buchbar seien.

„Wir mussten uns jeden Tag auf eine andere Gruppe und andere Kinder einstellen”, wies Britta Köhler zudem darauf hin, dass bei den 15 bis 25 Teilnehmern pro Ausflugstag immer wieder neue Gesichter hinzu kamen.

„So waren auch viele dabei, die unsere Einrichtung noch gar nicht kannten und nach den Ferien als regelmäßige Besucher zu uns kommen werden”, erklärte die Betreuerin, dass durch das Ferienprogramm auch Beziehungen entstünden und neue Jugendliche für das Kinder- und Jugendzentrum gewonnen werden könnten.

Bei Scarlett und Nadine spielt dieser Aspekt nun keine Rolle mehr. Die beiden Mädels sind schon längst alte Hasen im Kinder- und Jugendzentrum St. Peter und Paul und freuen sich jedes Jahr auf das Ferienprogramm: „Wir hatten sehr viel Spaß und es waren einfach zwei tolle Wochen.”

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