Gute Stimmung in der City: Ein Stadtfest für alle Generationen

Gute Stimmung in der City : Ein Stadtfest für alle Generationen

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Stadtfestes, das an gleich mehreren Orten Besucher einlud, alles rund ums Thema Gesundheit zu entdecken.

Für das passende Rahmenprogramm sorgten unter anderem die Bands „Bohei“ und „I Finton“, die am Samstagabend für gute Stimmung auf dem Marktplatz sorgten. Beim Kinder- und Jugendtag präsentierten verschiedene Tanzgruppen ihr Können. Ein Foto mit einem Maskottchen – hier Pikachu – durfte auch nicht fehlen. Ein Highlight am Sonntag war das traditionelle Entenrennen auf der Inde, bei dem 1212 teils bunt gestaltete Quietscheenten an den Start gingen.

Das Autohaus Zittel präsentierte am Auerbachcenter das erste Automobil. Am Stand der VHS gab es Workshops zu Sportangeboten wie WingTsun. Bei „Sport im Park“ kamen Familien ins Schwitzen. Foto: ZVA/Caroline Niehus

Simone Schmitz (50) aus Eschweiler-Ost besuchte das Stadtfest am Samstagabend und genoss gemeinsam mit ihrer Tochter Jessi die Live-Musik von Bohei, I Finton und Nepomuk.

"Ich finde die Stadtfeste in Eschweiler immer supertop. Wenn Musik auf dem Markt geboten wird, bin ich immer mit dabei. Egal ob bei Stadtfesten, dem EMF oder an Karneval", so die Indestädterin.

Waren mit "Plan B" eins a: Die Jungs von "Bohei" brachten am Samstagabend den Marktplatz zum Kochen. Foto: Andreas Röchter

Bettina Ruprecht (59) aus Bergrath wähnte sich am Samstagabend voll in ihrem Element.

"Musik, hochsommerliche Temperaturen, viele Menschen im wunderbaren Ambiente des Marktplatzes", war sie voll des Lobes. "Die Stadtfeste in Eschweiler sagen mir eigentlich immer zu, solange das Wetter stimmt", nannte sie eine wesentliche (und nicht zu beeinflussende) Bedingung.

"Get Up, Stand Up" und "No Women, no Cry": I Finton begeisterte das Publikum mit afrikanischem Reggae, Soul und Folk. Foto: Andreas Röchter

Maurice M. (24) kommt mit seiner Familie immer aus Alsdorf zum Eschweiler Stadtfest.

„Für die Kinder gibt es hier immer viel zu gucken, zum Beispiel die Präsentation der Feuerwehrautos am Auerbachcenter. Es ist eigentlich von allem etwas dabei." Zuerst haben sie sich in der Stadt umgesehen, dann ging es weiter Richtung Fahrzeugschau. „So arbeiten wir uns überall durch", erzählt er.

Der Name ist Programm: Die "Familiy Outdoor"-Sportler ließen sich am Sonntagvormittag auch vom Nieselregen nicht stoppen. Foto: Andreas Röchter

Marion und Stefan Keupgen (49 und 50) aus Nothberg kommen immer in die Stadt, um ein bisschen zu bummeln.

„Wir sind eigentlich auf jedem Stadtfest. Es ist schön, dass es so viele abwechslungsreiche Stände gibt", sagt Marion Keupgen. Auch die Möglichkeit, sonntags in die Geschäfte gehen zu können, finden die beiden gut. „Es ist immer attraktiv und nicht immer das selbe", loben sie.

Beim Kinder- und Jugendtag präsentierte sich unter anderem die Narrengarde Dürwiß. Foto: ZVA/Caroline Niehus

Peter Schröder (54) wohnt an der Neustraße, deshalb ist das Stadtfest für ihn gern angenommenes Pflichtprogramm.

„Es ist schön, mal sonntags mit mehr Ruhe durch die Straßen zu schlendern. Das Shoppen ist so entspannter", findet er. Schade findet er aber, dass die Fahrzeugschau aus der Stadt ans Auerbachcenter verlegt wurde. „Das zieht die Leute ein bisschen raus."

Einige Maskottchen waren beim Stadtfest unterwegs, so auch das quietsch-gelbe Pokémon Pikachu. Foto: Manuel Hauck

Ramona Buchholz (30) kommt mit ihrer Familie regelmäßig vom Jägerspfad zum Stadtfest.

„Dieses Jahr finde ich besonders schön, dass es den Kinder- und Jugendtag am Markt gibt", sagt sie. Ihrem fünfjährigen Sohn habe vor allem das Schachspielen gefallen. Auch die Tänze habe er sich gerne angeschaut. „Das sind nicht nur die typischen Aussteller, sondern extra auf die Kinder zugeschnittene Angebote", freut sie sich. Eine Idee für das nächste Stadtfest hat sie auch: „Vielleicht könnte man die Indestraße sperren und mit Angeboten noch mehr einbeziehen, dann hätte man eine Verbindung zwischen Markt und Innenstadt."

Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Das erste Automobil (Bild) wurde bei der Fahrzeugschau durch das Autohaus Zittel ebenso präsentiert wie das von Wasserstoff angetriebene Fahrzeug von Morgen durch das Autohaus Sazma. Foto: Manuel Hauck

Steffi W. (43) aus Inden besucht seit Jahren gerne das Stadtfest mit ihrem Mann.

„Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft wir schon hier waren. Heute sind wir sogar erst aus dem Urlaub zurückgekommen, aber dann sofort in die Stadt gekommen." Sie haben kein bestimmtes Ziel, sondern mögen vor allem das gemütliche Bummeln durch die Straßen. „Wenn man hier ein bisschen umher läuft, findet man immer etwas Interessantes", sind die beiden überzeugt.

Bernardo Senkler (71) ist mit seinen Enkelkindern durch die Stadt spaziert.

„Ich komme jedes Jahr gerne zum Stadtfest. Früher war ich mit meinen eigenen Kindern hier, mittlerweile sind es die Enkelkinder." Besonders schön findet er das interessante Angebot für die Kleinen. Eine Sache stört ihn aber (nicht nur beim Stadtfest): Rücksichtslose Radfahrer in der Fußgängerzone. „Vielleicht könnte man zumindest beim nächsten Fest über ein Radfahrverbot nachdenken", findet er.

Verena Szopinski (34) aus Röthgen war zum ersten Mal beim Stadtfest und ist hauptsächlich wegen des Entenrennens gekommen, von dem sie bei Facebook gelesen hatte.

„Ich habe mit meiner kleinen Tochter auch eine Ente gekauft und als Superheldin gestaltet. Leider hängt sie jetzt am Ufer fest. Aber fürs nächste Mal wissen wir: Besser nichts mit Stoff basteln, das saugt sich nämlich mit Wasser voll und wird schwer." Nach dem Rennen ist sie mit ihrer Familie noch durch die Straßen geschlendert.

Mirko Bas (50) war erstmals Gast bei einem Stadtfest in Eschweiler.

Nicht ganz verwunderlich, wohnt er doch in Würselen. Am Samstagabend unterstützte er seinen Sohn, der gemeinsam mit dem Sohn von Martina Carlé-Wynands das Musikduo „Nepomuk" bildet, das am Samstag stimmungsvolle Kostproben seines Könnens hören ließ. „Wir freuen uns, heute hier in Eschweiler zu Gast zu sein und nun einen Grund zu haben, diesen Besuch zu wiederholen", hofft Mirko Bas auf ein Wiedersehen.

(can/ran)