1. Lokales
  2. Eschweiler

Eschweiler/Würselen: Ein Förster, zwei Wälder

Eschweiler/Würselen : Ein Förster, zwei Wälder

Die Städte Eschweiler und Würselen werden sich ab März einen Förster teilen. Für eine entsprechende Vereinbarung gab es jetzt in Würselen grünes Licht.

Möglich wird die Vereinbarung, weil sowohl der Eschweiler Förster Christan Färber als auch sein Würselener Kollege Roland Migende in den Ruhestand gehen.

Der künftige Doppel-Stadtförster soll den Eschweiler Stadtwald (414 Hektar) und den Stadtwald von Würselen (390 Hektar) betreuen. Würselen finanziert dise Lösung mit 26.000 Euro im Jahr. Amtssitz des neuen Försters - die Stelle wird ausgeschrieben - wird das Forsthaus im Eschweiler Stadtwald sein.

Besonders wegen dem Eschweiler Amtssitz war die Entscheidung in Würselen heftig umstritten. CDU und Grüne stimmten dort im Hauptausschuss der Vereinbarung zu, die SPD beteiligte sich nicht an der Abstimmung und protestierte: Die Stadt Würselen habe sich „über den Tisch ziehen lassen”.

Der Eschweiler Förster Färber, offiziell bereits seit Jahresbeginn in Ruhestand, betreut den Stadtwald vorerst weiter, bis Eschweiler und Würselen einen Nachfolger gefunden haben.