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Eschweiler: Ein Adventskonzert zum Mitsingen

Eschweiler : Ein Adventskonzert zum Mitsingen

„Macht hoch die Tür”, erklang es am Sonntagnachmittag in der Weisweiler Pfarrkirche St. Severin aus zahlreichen Kehlen. Zum Auftakt des traditionellen „Adventlichen Singens” stimmten alle Gäste in das berühmte Lied ein, das von der Ankunft des Heilands kündet.

Zuvor hatte Pfarrer Franz-Josef Wynen alle Anwesenden herzlich begrüßt und erfreut in das vollbesetzte Gotteshaus geblickt. „Wäre die Kirche nur immer so gefüllt”, brachte er, angesichts der Tatsache, dass sogar Stühle aus dem Jugendheim geholt werden mussten, um allen Zuhörern eine Sitzgelegenheit bieten zu können, auch gleich einen Wunsch zum Ausdruck.

Feierlich und fröhlich

In den folgenden rund anderthalb Stunden ging es dann feierlich, besinnlich, aber stets fröhlich zu. Das Krippenspiel des Kinderchores unter der Leitung von Monika Houben war ein wunderbarer Einstieg in das Programm. Zu den Klängen von „Es wird schon gleich dunkel” sind Maria und Josef auf Quartiersuche in Betlehem. Als Erzengel Gabriel die Ankunft des Herrn verkündet, eilen die Hirten umgehend in die Stadt Davids, wo sie das Christuskind erblicken. Mit „Zu Betlehem geboren” fand das Krippenspiel einen stimmungsvollen Abschluss, der die Zuhörer zu rhythmischem Klatschen veranlasste.

Beschwingt machte dann der Jugendchor St. Severin unter der Leitung von Marc Schmitz den Zuhörern Lust auf die schönste Zeit des Jahres. Die Songs „The most wonderful time of the year”, „When I fall in love” und „It´s Christmas” ließen die Menschen träumen.

Tiefsinniger Humor

Über den eigentlichen Sinn des Schenkens und des Beschenktwerdens zu Weihnachten machte sich anschließend Heinz Meuter Gedanken, als er Gerhard Polts Adventsgeschichte „Eine schöne Bescherung” vorlas, in der viel tiefsinniger Humor steckt.

Den Wunsch nach Frieden nicht nur zur Weihnachtszeit drückte der MGV Liederkranz in Chorgemeinschaft mit dem Männerquartett Dürwiß und dem MGV Lohn mit Rabes „Die Friedenstaube” aus. Das weltberühmte „Tochter Zion” von Georg Friedrich Händel bildete einen beeindruckenden Abschluss dieses Programmpunktes, der unter der Leitung von Günter Winterscheid stand.

Da wollte die Chorgemeinschaft St. Severin Weisweiler & St. Clemens und St. Pankratius Inden/Altdorf nicht nachstehen, als sie mit Johann Sebastian Bachs „Wachet auf” begeisterte. Geführt von Chorleiter Norbert Hoersch demonstrierten die Damen und Herren mit drei weiteren Liedern von Rabe und Trapp ihr Können.

Bevor das Finale des „Adventlichen Singens” mit dem gemeinsamen Lied „Kündet allen in der Not” eingeläutet wurde, sprach Pfarrer Franz-Josef Wynen das Segensgebet. „Herr, du bist das Licht in der Dunkelheit. Stärke uns!”, lautete seine Bitte.