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Eschweiler: Eigenkreationen von „Bonefunk”

Eschweiler : Eigenkreationen von „Bonefunk”

„Wir wollen 2004 so richtig Dampf machen” - das Versprechen des Jazzclub-Vorsitzenden Norbert Klein setzten der Aachener Posaunist Thorsten Heitzmann und seine Mannen von „Bonefunk” am Samstagabend im Café „Uferlos” in die Tat um.

Sie entlockten mit einer Mischung aus Funk, HipHop-Rhythmen, Rock-, Free- und Jazzelementen dem begeisterten Publikum funky Grooves aus den Hüften.

Stoische Rhythmusabteilung

Dabei wussten die wenigsten Zuhörer, was sie erwartet. Doch von der ersten Note an zog „Bonefunk” einen in seinen Bann: Unterlegt von der stoischen Rhythmusabteilung mit Schlagzeuger Florian Bungardt und Bassist Rainer Wind, sorgten die Gitarrenriffs von Thomas Nordhausen für einen Funksound, als wäre James Brown selbst nach Eschweiler gekommen.

Kraftvoll und dynamisch, aber auch sanft und verträumt wirkte dazu das Posaunenspiel von Bandleader Thomas Heitzmann. Unterstützt wird der langhaarige Rockposaunist von Stephan Mainberg.

Atmosphärische Improvisationen

„Bonefunks” atmosphärische Improvisationen erhielten mit dem Keyboard-Spiel von Xaver Fischer aber erst ihr markantes Gesicht.

Der Profimusiker, der bereits mit den Motown-Legenden „The Supremes”, mit Jazzern wie Hayden Crisholm, aber auch mit aktuellen Stars wie Stefan Raab und Sasha tourte, ließ die Zuhörer bei seinen Soli in einen Strudel des jazzigen Funks versinken.

Genau das macht die Faszination von „Bonefunk” aus: der Übergang vom ruhigen Jazzelementen in harte Rockrhythmen, ständig untermalt vom kreativen Funk.

Nach einer ganzen Reihe von Auftritten wollen „Bonefunk” im Sommer dieses Jahres ihr erstes Album veröffentlichen und weiter „so richtig Dampf machen”.