Eschweiler-Hastenrath: Ehrenrat der Eefelkank erkundet das Elsass

Eschweiler-Hastenrath: Ehrenrat der Eefelkank erkundet das Elsass

Der Ehrenrat der KG Eefelkank hat mit einigen Gästen eine Tour ins Elsass unternommen. Vom Abfahrtsort, der Hastenrather Kirche, führte die Fahrt über Belgien und Saarbrücken nach Colmar, der drittgrößten Stadt im Elsass, die an der Elsässer Weinstraße liegt.

Die Stadt bezeichnet sich selbst als die Hauptstadt der elsässischen Weine und ist berühmt für ihre Architektur und Museen. Mit einem Fremdenführer ging es in die Altstadt. Einige Eschweiler wählten die bequeme Art, das Touristenbähnchen. Pflichtbesuch für Kunstliebhaber war das Museum Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar aus dem 16. Jahrhundert. Am späten Nachmittag fuhr der Bus zum Quartier in den Kaiserstuhl nach Endingen.

Am zweiten Tag wurde die Reisegruppe um 9 Uhr am Eingang des EU-Parlaments empfangen, organisiert von der Europaabgeordneten Sabine Verheyen aus Aachen. Die in der EU zur Zeit unterschiedlichen Probleme und einzelstaatlichen Handlungen waren ein Diskussionsthema und von einer gemeinsamen Strategie aller EU-Länder zur Behebung der Probleme noch weit entfernt.

Bevor es in das Parlament ging, erhielten Sabine Verheyen und ihre Mitarbeiterin den Eefelkank-Orden der Session 15/16 vom Ehrenpräsidenten der KG, Heinz Sauß. Günter Mostert, prinzlicher Sekretär von René I. und seinem Zerm Daniel verlieh beiden Damen den Prinzenorden mit Bildporträt. Im Parlament waren die Indestädter Gasthörer einer Aussprache zum Thema „Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels“ sowie über Fälle von Verletzungen der Menschenrechte, z. B. Diskriminierung der Krimtataren. Die anschließende kurze Zeit der freien Verfügung galt der Altstadt mit seiner Kathedrale.

Obernai war der nächste Ort der Reise, ein altes elsässisches Weinstädtchen am Fuße des Odilienberges mit seinem Kloster, das im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Danach war Geselligkeit angesagt, in Epfig wurden die Hastenrather auf einem Weingut von der Wirtin mit einem Glas Winzersekt empfangen. Gugelhupf und Weinverkostung hoben die Stimmung der Reisegruppe.

Nach dem Frühstück ging es am folgenden Tag Richtung Heimat. Der zeitliche Rahmen erlaubte, ein Teilstück der Schwarzwaldhochstraße mit in die Fahrstrecke einzuplanen sowie eine kurze Rast am Mummelsee zu machen. Ab Landau nahm der Bus die Pfälzer Weinstraße ins Visier. Einige Sehenswürdigkeiten des Pfälzer Walde wurden angesteuert: das Friedensdenkmal bei Edenkoben, Kalmit (höchste Erhebung des Pfälzer Waldes) und das Hambacher Schloss, wie Theo Mombartz erläuterte.