Düren: Seitz-Schwestern beim Tonspuren-Konzert

Tonspuren-Konzerte : Zwillingsschwestern spielen mit Hackbrett und Harfe

Elisabeth und Johanna Seitz spielen am Montag, 11. März, mit Hackbrett und Harfe ein Konzert bei den Tonspuren in Düren. So gar nicht antiquiert klingt Alte Musik, wenn die beiden Schwestern ihre vielen Saiten zum Klingen bringen.

Bei den mitunter rasanten Tempi wird höchstens etwas Staub aufgewirbelt. In England, Spanien und Italien wurden im 17. Jahrhundert zahlreiche Tänze, Toccaten und Grounds komponiert, die sich ideal für das Duo eignen und Spielraum für Improvisationen lassen. Selten bietet sich eine Gelegenheit, Hackbrett derart virtuos gespielt zu hören und auch selten trifft man die Harfe als Continuoinstrument im Konzertbetrieb an.

Elisabeth Seitz studierte Hackbrett in Linz und München sowie Alte Musik in Den Haag. Sowohl Alter als auch Zeitgenössischer und Traditioneller Musik verleiht sie mit ihrem Instrument eine besondere Farbe. Johanna Seitz studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen, Barockharfe in Den Haag und Mailand. Sie ist den historischen Harfen von der gotischen Harfe bis zur Pedalharfe „verfallen“, wobei ihr Schwerpunkt auf dem Spiel der mehrreihigen Barockharfen liegt. Als Solistinnen und Continuospielerinnnen konzertieren beide Schwestern weltweit auf großen und kleinen Festivals. Dass die beiden blind zusammenspielen können, muss nicht erst gesagt werden.

Bei den Tonspuren handelt es sich um eine in der ganzen Region einzigartige Kammermusikreihe der Alten Musik, die vom Kunstförderverein Kreis Düren e.V. veranstaltet wird. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Fabrik für Kultur und Stadtteil Becker & Funck. Weitere Informationen finden Sie unter www.tonspuren-dueren.de. Karten gibt es an der Abendkasse. Kartenreservierungen an: tonspuren@darja-grossheide.de.

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