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Eschweiler: Die Sanierung wird teuer

Eschweiler : Die Sanierung wird teuer

„Wir können stolz darauf sein, als Kreis ein solches Altenheim vorweisen zu können.”

Einstimmig verabschiedete der Verwaltungsausschuss des Senioren- und Betreuungszentrums des Kreises Aachen den Wirtschaftsplan des Hauses für das kommende Jahr.

Dringend notwendig

Nennenswerte Überschüsse wird das an der Johanna-Neuman-Straße gelegene Senioren- und Betreuungszentrum des Kreises, das in Eschweiler mit mehrenen anderen Alten- und Pflegeheimen in Konkurrenz steht, im kommenden Jahr wohl nicht erwirtschaften.

Der Grund hierfür sind in erster Linie dringend notwendige Sanierungs- und Baumaßnahmen. Rund zwei Millionen Euro sind für das Maßnahmenpaket kalkuliert. Vor allem sollen mehrere bauliche Anpassungen im Bereich der vollstationären Pflege durchgeführt werden. Im Sommer 2003 wurde bereits mit den Bauarbeiten begonnen, bis zum Jahresende 2004 sollen sie abgeschlossen sein.

Zudem sollen die Betonflächen umfassend saniert werden, um Schutz vor Verwitterung und Korrosion zu gewährleisten. Auch in die Modernisierung der sanitären Anlagen im Haus muss erheblich investiert werden, um sie auf einen angemessenen Standard zu bringen. Des weiteren sind unter anderem etliche neue Möbel, Pflegebetten und weitere Pflegehilfsmittel anzuschaffen.

Den größten Kostenfaktor im Wirtschaftsplan des Senioren- und Betreungszentrums bilden die Personalkosten.

Ausbildungsplätze

Fast fünf Millionen Euro (genau: 4,792) sieht der Wirtschaftsplan 2004 an Personalaufwand vor. Hierin enthalten sind auch die Kosten für drei Auszubildende, die im Haus zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger ausgebildet werden. Für diese Ausbildungsplätze wurde die Leitung des Heimes vom Verwaltungsausschuss ausdrücklich gelobt.

Auch das Fazit, das der Ausschuss nach der Beratung des Wirtschaftsplanes zog, fiel positiv aus: „Der Wirtschaftsplan zeigt, dass dies ein gutes Haus ist”.