Eschweiler: Die Maus weiß, warum Konfetti keine Seife mag

Eschweiler: Die Maus weiß, warum Konfetti keine Seife mag

Frag doch mal die Maus, denn die weiß, warum Konfetti keine Seife mag und wieso Kartoffeln eigentlich knistern können.

Und für alle, die gerade nur Bahnhof verstehen: Die Ferienspiele der St. Bonifatius Pfarrgemeinde in Dürwiß standen in diesem Jahr unter dem Motto „Bonitour Airlines - eine fiktive Reise durch die ganze Welt” und durften sich in diesem Zusammenhang über hochkarätigen Besuch freuen.

Das Bonitour Airlines Flugzeug landete zum Start der zweiten Woche nun also in der Großstadt Köln - in diesem Fall holten sich die Kinder und ihre Betreuer die Millionenstadt zumindest gedanklich ins beschauliche Dürwiß. Da durften zwei ganz berühmte Kölner nicht fehlen: Die Maus und der Elefant, die Stars des Westdeutschen Rundfunks (WDR), wenn auch nur in Form verkleideter Betreuer.

Mit einer Rallye durch den Ort und einigen kleineren Experimenten starteten die Kinder in die zweite und somit letzte Woche der Ferienspiele. Dort werkelten sie an sieben Stationen und kamen ganz schön ins Grübeln, doch wenn die Maus und der Elefant zuschauen, dann strengt sich so manch ein schlauer Kopf ganz besonders gerne an.

Auch das Ferienspiellied „Ab in den Flieger” hörte sich zu Beginn der zweiten Woche schon deutlich besser an. Am ersten Tag beherrschte noch keiner den Text, doch nun schallte der Refrain lautstark durch das Bonifatiusforum, begleitet von im Rhythmus klatschenden Händen. Das ist allerdings auch kein Wunder, so eine spielerische Reise nach London, Las Vegas und Köln, die schweißt doch ganz schön zusammen.

„Was hat euch denn bisher am besten gefallen?”, fragte einer der Betreuer. Ganz klarer Sieger der letzten Woche war der Ausflug nach „Las Vegas” ins Bobbejaanland. Der sorgte für Spiel, Spaß und Spannung.

Für die zweite Woche waren neben der „Köln-Reise” auch noch weitere Städtereisen in die Metropolen „Dubai”, „Sydney” und „New York” geplant. Die Betreuer hatten sich für jeden Tag eine Weltstadt ausgesucht, die sie thematisch aufgriffen, um den Kindern die Besonderheiten der jeweiligen Stadt näher zu bringen.

In „Dubai” erwartete die Kids eine Nachtwanderung à la 1001 Nacht, in „Sydney” wurde gebastelt und in „New York” wartete der...nein, nicht der Central Park, dafür aber der berühmte Brückenkopfpark Jülich auf die kleinen und großen Entdecker.

Der Höhepunkt der Ferienspiele wird zwar freudig erwartet, dürfte aber auch zugleich ein trauriger Tag werden. Mit dem „Check Out” verbinden die Kinder nämlich nicht nur ihre Abreise und das Ende der Ferienspiele, sondern auch ein großes gemeinsames Abschlussfest, bei dem noch mal alle zusammen kommen.

Das dürfte den Abschiedsschmerz ein wenig lindern, wenn auch nicht verhindern. Schließlich haben über 100 Kinder und über 50 Betreuer zwei Wochen gemeinsam verbracht. Sie haben gelacht, vielleicht auch geweint, waren bockig oder hatten einfach nur eine Menge Spaß. In Erinnerung bleibt eine unvergessliche Zeit für alle Beteiligten.

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