Eschweiler: Die „Dürwisser Mädche“ werfen die ersten Kugeln

Eschweiler : Die „Dürwisser Mädche“ werfen die ersten Kugeln

Es geht wieder in die Vollen und auch auf verschiedene „Bilder“: Am Samstag fiel der Startschuss für die 46. Kegelstadtmeisterschaft. Auf der Bahn der Gaststätte „Tannenbergstuben“ in Hücheln eröffneten Klaus Wohnaut als Vertreter des Hauptsponsors Sparkasse Aachen und die Mitglieder der Frauen-Kegelmannschaft „Dürwisser Mädche“ offiziell den diesjährigen Kegelwettbewerb.

Insgesamt 45 Teams, davon 14 Mixed-Mannschaften, 22 Herren-Mannschaften und neun Frauen-Clubs nehmen diesmal an der Kegelstadtmeisterschaft teil. Der Vorstand des Vereins zur Durchführung der Kegelstadtmeisterschaft freut sich besonders, dass drei neue Mixed-Mannschaften mitmachen. Diese heißen „KC Pronto pronto“, „KC Freie Bahn 1986“ und „Kegelbärenbande“. Letztere Mannschaft ist ein Zusammenschluss der Mitglieder der Teams „KC Pegelclub“ und „Voll daneben“.

Den Weg einer Fusion gehen dieses Jahr auch die Männermannschaften „Kegelflegel“ und „Häste nit jesinn“, die ausnahmsweise gemeinsame Sache machen und als „Haste nit geflegelt“ antreten, da aus Zeitgründen nicht genügend Mitglieder bei beiden Clubs hätten mitmachen können.

Zudem begrüßt man mit den „Kegelschnecken“ auch eine neue Damenmannschaft.

Die erste Kugel bei der Kegelstadtmeisterschaft gehört normalerweise dem Schirmherrn, Bürgermeister Rudi Bertram. Da dieser jedoch krankheitsbedingt verhindert war, hatte dieses Mal Klaus Wohnaut, Gebietsdirektor beim Hauptsponsor Sparkasse Aachen, die Ehre. Sein beachtlicher Wurf mit sieben Holz wurde von den neun „Dürwisser Mädche“ mit bewundernden Blicken und auch Applaus gewürdigt. Und die Damen müssen es wissen, schließlich kegeln sie schon seit über 14 Jahren bei der Stadtmeisterschaft mit und holten sich bereits vier Mal den Meistertitel.

Für Klaus Wohnaut war gab es übrigens eine Premiere, denn obwohl er bereits 17 Eröffnungen der Kegel-Stadtmeisterschaft beiwohnte, war er dabei zum ersten Mal auf der Bahn der „Tannenbergstuben“. „Zudem freue ich mich, die Stadtmeisterschaft mit einem so erfolgreichen Team wie den ‚Dürwisser Mädche‘ eröffnen zu dürfen“, sagte Wohnaut.

Er bedankte sich beim Vorstand des Vereins zur Durchführung der Kegelstadtmeisterschaft für die gute Organisation und die Leidenschaft, die unter anderem Vorsitzender Günter Reiche und Geschäftsführer Dieter Fröhling jedes Jahr an den Tag legen. „Eins darf man nicht vergessen“, ergänzte Klaus Wohnaut, „die Freude am Kegeln soll immer im Vordergrund stehen, aber natürlich auch ein bisschen Ehrgeiz“.

Gleichzeitig war der Gelegenheitskegler aber auch ein wenig wehmütig, denn er geht nächstes Jahr bei der Sparkasse in Ruhestand und wird somit letztmalig eine Kegelstadtmeisterschaft begleiten. Selbstverständlich freue er sich aber darauf, noch die Gewinner der 46. Kegelstadtmeisterschaft im nächsten Jahr zu küren.

Doch bis zur Abschlussparty am 10. März 2018 im Haus Flatten ist es ja noch ein bisschen Zeit. Nun geben die 45 Mannschaften an sechs Wochenenden auf den Kegelbahnen der Gaststätten „Autermann“, „Haus Lersch“, „Tannenbergstuben“, „Zum Schwan“ und „Zum alten Rathaus“ erstmal alles. Bleibt nur noch eins zu wünschen: Gut Holz.

(zsa)