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Eschweiler: Die Besucher des Friedhofs sind mächtig sauer

Eschweiler : Die Besucher des Friedhofs sind mächtig sauer

Besucher des Friedhofs Dürener Straße sind sauer, und auch Anwohner der Dürener Straße sind verärgert.

Seit zwei Wochen gibt es entlang des Friedhofs ein absolutes Halteverbot. Möglicherweise nicht mehr lange: „Wir denken über die Parkplätze noch einmal nach” versicherte Bürgermeister Rudi Bertram am Dienstag.

Auslöser für die Verkehrsänderungen ist der neu errichtete und am 25. November eingeweihte Plus-Supermarkt auf dem ehemaligen Gelände des Autohauses Hilgers. Der Parkplatz des Supermarktes erhielt auf der Dürener Straße eine eigene kurze Linksabbiegerspur. Auch für die Gasse zwischen Blumenhaus Dohmen und Plus wurde eine Linksabbiegerspur auf der Bundesstraße markiert.

Für parkende Autos ist seitdem kein Platz mehr. Sie würden zumindest in Höhe der Abbiegespuren die Durchfahrt blockieren. Rückstau auf der ohnehin stark belasteten Durchfahrtsstraße wäre die Folge.

Die Besucher des Friedhofs wurden von der Änderung überrascht. Zwar gibt es auf der Südseite des Friedhofs den Drieschplatz als riesengroßen Parkplatz, dennoch nutzen viele Besucher den Eingang an der Nordseite. Aus Gewohnheit sogar jetzt noch, trotz des Parkverbots. Auch, weil dort gleich auf der anderen Straßenseite zwei Blumenläden sind.

Im Blumengeschäft Dohmen ist man über der neuen Regelung alles andere als glücklich. Viele Kunden, die bisher vor der Tür kurz angehalten und Blumen gekauft haben, fahren jetzt vorbei. Robert Dohmen: „Viele wissen ja auch gar nicht, dass wir hinter dem Haus Parkplätze haben.”

Sorgen macht ihm und anderen Anwohnern auch der geplante Fußgängerüberweg in Höhe des Restaurants Stadtkrone. Sie befürchten, dass Fußgänger, die vom Supermarkt kommen, direkt dort die Straße überqueren, im fließenden Verkehr, wie es jetzt auch schon passiert.

Bei der Stadt wird jetzt darüber nachgedacht, ob nicht zumindest auf einem Teil der Dürener Straße Höhe Friedhof das Parken wieder erlaubt werden soll.