Eschweiler: Der TÜV sagt „Nein”: Jugendmobil braucht Frischzellenkur

Eschweiler: Der TÜV sagt „Nein”: Jugendmobil braucht Frischzellenkur

18 Jahre hat er auf dem Buckel. 210.000 gelaufene Kilometer zeugen von einem wahrhaft bewegten Leben. Doch der harte Winter hat ihm sehr zu schaffen gemacht. „Wer rastet, der rostet” heißt ein Sprichwort. Für den Bus der Mobilen Jugendarbeit stellt das die bittere Realität dar. Die TÜV-Ampel zeigte vergangene Woche Rot.

Gravierende Rostschäden und weitere Mängel lassen es nicht zu, dass das grün-gelbe Gefährt in diesem Jahr wieder so mir nichts dir nichts Gas gibt.

Der vor einem knappen Jahr gegründete Förderverein der Mobilen Jugendarbeit möchte in genau solchen Fällen helfen, wie Geschäftsführer Robert Wagner bei einer „Busbesichtigung” am Montagabend betonte.

Mit dabei: Peter „Kelche” Willms von Germania Dürwiß. Er und weitere Vereinskollegen haben beim Raiffeisenbank-Fußballturnier der Germanen im Dezember an mehreren Tagen gesammelt. Die 400 Euro stockte Dürwiß um weitere 200 Euro auf insgesamt 600 Euro auf, die dem Förderverein der Mobilen Jugendarbeit zugute kommen.

Weitere 350 Euro aus dem Verkauf von Weihnachtstassen überreichte Alex Mörsheim von der easy/Faust-Apotheke an den Förderverein. Und auch die Anwohner der Laurenzberger Straße mit Guido Andres und Hermann Kratzenberg an der Spitze spendeten 360 Euro, die bei einem Adventssingen zusammengekommen sind.

„Die Mobile Jugendarbeit einfach und unkonventionell zu unterstützen, das haben wir uns auf die Fahne geschrieben”, betonte Wagner. Allerdings weiß auch er, dass die Reparatur vermutlich einige tausend Euro kosten würde.

Derzeit suche man nach einer finanzierbaren Lösung, weitere Unterstützer sind daher - auch für andere Projekte der Mobilen Jugendarbeit - stets willkommen. Wer ebenfalls helfen möchte, kann sich an den Mobilen Jugendarbeiter Olaf Tümmeler wenden: Tel. 71-628, Mobil: 0163/7103934, E-Mail: olaf.tuemmeler@eschweiler.de

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