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Umbau in den Sommerferien: Der Bushof in Eschweiler wird barrierefrei und moderner

Umbau in den Sommerferien : Der Bushof in Eschweiler wird barrierefrei und moderner

Die kompletten Oberflächen der vier vorhandenen Bussteige werden mit Leitsystemen für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet, teilt die Stadt mit. „Darüber hinaus gewährleisten die separaten Übergänge auch einen barrierefreien Zugang zu den Bussteigen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen.“

Die vorhandenen Bordsteinanlagen der Bussteige werden in der Regel nicht verändert, lediglich im Bereich der Leitsysteme und an den Bussteigköpfen werden neue Bord- und Übergangssteine eingebaut. Darüber hinaus werden die in die Jahre gekommenen Wartehallen erneuert.

Im Nachgang zu den jetzt geplanten Arbeiten werden voraussichtlich im Herbst beziehungsweise Winter dieses Jahres sogenannte Dynamische Fahrgastinformationen der Aseag aufgestellt. Mit den Displays informiert das Unternehmen über die Abfahrtszeiten und eventuelle Verspätungen oder Fahrtenausfälle.

Zur Aufrechterhaltung des Linienbusverkehrs werden die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt: Im ersten Schritt sind die Bussteige der Haltestellen 4 und 5 (die beiden südlichen, näher der Inde gelegenen, Bussteige) an der Reihe. Wenn die beiden Bussteige wieder anfahrbar sind, werden die Arbeiten an den nördlich gelegenen Haltestellen 1, 2 und 3 ausgeführt.

Für die Dauer der Arbeiten an den Bussteigen müssen die betroffenen Haltestellen vorübergehen verlegt werden. Die Ersatzhaltestellen befinden sich zum einen innerhalb des Bushofes sowie außerhalb an der Indestraße auf Höhe des Bushofes und zwischen dem Parkplatz „Arbeitsamt“ und dem Bushof. Hinweisschilder vor Ort geben genaue Auskunft über die An- und Abfahrtsorte der einzelnen Buslinien.

Wartehallen nach den Ferien

Es ist nach Angaben der Stadt vorgesehen, die Tief- und Straßenbauarbeiten „innerhalb der Sommerferien in der Zeit vom 15. Juli bis 24. August“ fertigzustellen, so dass zu Beginn der Schulzeit die Haltestellen an die gewohnten Stellen zurück verlegt werden. Erst nach den Sommerferien können sukzessive die neuen Wartehallen auf den einzelnen Bussteigen aufgesetzt und wieder benutzt werden. Auch hierzu werden einzelne Haltestellen kurzfristig verlegt werden müssen.

Die Kosten für die gesamten Arbeiten betragen nach Angaben der Stadt rund 320.000 Euro und werden vom Land NRW mit bis zu 90 Prozent der Kosten bezuschusst.