KG Ulk Hehlrath feiert ihr Billafest: Das Gerät gibt den Geist auf, die Gäste aber nicht

KG Ulk Hehlrath feiert ihr Billafest : Das Gerät gibt den Geist auf, die Gäste aber nicht

Ein unbeugsames Dorf – erst feiert es 800. Geburtstag, nun trotzt es den Regenwolken. Die KG Ulk Hehlrath feierte ihr alljährliches Billafest. Das Sommerfest des Karnevalsvereins kämpfte gegen das triste Wetter, Regenschauer und Temperaturen unter 20 Grad waren nicht gerade ein Grund, auf den Platz des Hehlrather Autohauses einzukehren.

Doch die Gäste ließen sich nicht abhalten: Nicht nur die Dorfgemeinschaft, auch befreundete Karnevalsvereine kamen, um gesellige Stunden zu verbringen.

Dass dann auch noch einer der Höhepunkte seinen Geist aufgab, war der zweite Rückschlag. Zum zweiten Mal fand ein Kräftemessen in Form des „Bill-Riding“-Wettbewerbs statt, doch die Gerätschaft hielt nicht bis zum Finale durch: „Schade, aber wir sehen es locker, und die Gewinner werden gleich per Verlosung belohnt“, sagte Helmuth Radermacher, der Geschäftsführer der KG.

Die dörfliche Ikone, Billa die Kuh, gab nicht nur dem Bull-Riding ihren Namen. Erwarben die Gäste erst einmal die Billa-Dollars, kamen sie in den Genuss der verschiedenen Angebote, die die Ulker eigenständig auf die Beine gestellt hatten. Cocktailbar, Grill, Pommes, Salate und Kuchentheke waren die kulinarische Seite. Ansonsten konnten die Kleinsten sich auf der Hüpfburg und dem Karussell austoben.

Die musikalische Komponente: Gute-Laune-Musik vom DJ und der Spielmannszug Hehlrath. Unnachgiebig kämpfte das Dorf mit Optimismus gegen die Widrigkeiten, denn: Das Billafest hat vor allem auch das Ziel, Einnahmen zu generieren, mit denen die kommenden Karnevalssitzungen mit finanziert werden.

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