Vortrag im Talbahnhof: „Clemens Wenzeslaus, der letzte Kurfürst von Trier“

Vortrag im Talbahnhof : „Clemens Wenzeslaus, der letzte Kurfürst von Trier“

„Clemens Wenzeslaus, der letzte Kurfürst von Trier“ ist ein Vortrag überschrieben, zum der Eschweiler Geschichtsverein (in Zusammenarbeit mit der VHS) für Donnerstag, 19. September, einlädt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof. Referent ist Armin Meißner. Der Eintritt ist frei.

Der letzte Kurfürst von Trier, Clemens Wenzeslaus, wurde 1739 als Sohn von Friedrich August II, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, und der österreichischen Erzherzogin Maria Josefa geboren. Nach kurzem militärischem Zwischenspiel entschied er sich für die geistliche Laufbahn.

Aufgrund des hohen weltlichen Ranges seiner Eltern wurde er 1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier. Als solcher führte er kirchliche Reformen durch. Residiert hat er meistens in Koblenz, wo er gemeinsam mit seiner Schwester Kunigunde, Fürstäbtissin von Essen und Thorn, bedeutende Bauten des Frühklassizismus errichten ließ.

Der Einmarsch der Franzosen zwang ihn 1794 zur Flucht, er verlor fast alle Ämter und Besitzungen. 1812 verstarb er in Marktoberndorf (Allgäu), wo er auch begraben ist. Die Dichterin Clara Viebig hat Clemens Wenzeslaus ein literarisches Denkmal gesetzt.

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