Eschweiler-Dürwiß: Christen feiern Jugendkreuzweg mit Mahnmalen des Kalten Kriegs

Eschweiler-Dürwiß: Christen feiern Jugendkreuzweg mit Mahnmalen des Kalten Kriegs

„ÜberWunden“ lautete das Thema des diesjährigen ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Sieben von vierzehn Stationen der Gedenkstätte Point Alpha wurden für den Kreuzweg fotografisch in Szene gesetzt. Zehntausende junge Christinnen und Christen beteten den Jugendkreuzweg vor Palmsonntag in ganz Deutschland. So auch die Gemeinde der Pfarre St. Bonifatius Dürwiß.

Zahlreiche Jugendliche haben dort traditionell den Kreuzweg vorbereitet und interessierte junge Menschen in ihre Mitte eingeladen. Gemeinsam versuchte man sich mit der Passion Jesu und der Auferstehung und zuletzt auch mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen.

Grenzen und Leid überwinden und einen Weg der Hoffnung finden, das symbolisieren die sieben ausgewählten Stationen der Gedenkstätte Point Alpha. Der Name des vormaligen US-Beobachtungspostens steht für einen der Brennpunkte des Kalten Krieges. Dieser Ort ist heute ein Sinnbild der Freiheit, ein Symbol der Überwindung von Grenzen und Leid.

Vierzehn Skulpturen markieren auf einer Strecke von eineinhalb Kilometer Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Sieben dieser Stationen wurden für den Kreuzweg ausgewählt. In der Dürwisser Pfarrkirche wurden die Bilder durch medialen Einsatz gezeigt. Unterlegt wurden diese Fotos mit Textstellen aus der Bibel, Gebeten, und Gesang.

(abd)
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