Eschweiler: Caritas: Tischtennis spielt seit 18 Jahren eine wichtige Rolle

Eschweiler: Caritas: Tischtennis spielt seit 18 Jahren eine wichtige Rolle

An jedem Donnerstag schlüpfen sie nach Feierabend in ihre Sporttrikots, um sich während des Trainings die Zelluloid-Bälle um die Ohren zu schlagen. Seit 18 Jahren spielt Tischtennis im Behinderten-Sportverein der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH in Eschweiler eine ganz wichtige Rolle.

Ebenso lange laden die Verantwortlichen der Werkstätte an der Aachener Straße ihre Sport- und Werkstattkameraden aus Alsdorf, Imgenbroich und Würselen zum Wettkampf an der Platte ein. Am vergangenen Samstag war es einmal mehr so weit.

Zwar konnten krankheitsbedingt diesmal leider lediglich die Titelverteidiger aus Alsdorf den Weg in Richtung Indestadt einschlagen, doch auch in kleiner Besetzung ließen sich die Athleten keinesfalls davon abhalten, ihr Können in Sachen Vorhand und Rückhand, Schmetterball oder Ballonabwehr unter Beweis zu stellen. Fredi Gärtner, Leiter Sozialer Dienst und Berufliche Bildung sowie Trainer und Betreuer der Eschweiler Mannschaft, bot mit Patrick Meder, Petra Uthe, Andreas Kunze, Edmund Berkele, Kim Greilinger und Süleyman Akcay ein starkes Sextett auf.

Doch Trainerin Andrea Odinius hielt auf Alsdorfer Seite mit Hildegard Roefe, Ali Shad, Rudi Mertens, Thomas Mikin, Sebastian Lenger sowie Jannina Liedtke dagegen. Nach spannenden Partien mit zahlreichen Sätzen, die mit größtem Einsatz und Ehrgeiz geführt wurden, hatte der Titelverteidiger letztlich knapp die Nase vorne, so dass Geschäftsführer Michael Doersch den Wanderpokal der Alsdorfer Sechs überreichen konnte.

Fredi Gärtner dankte während der Siegerehrung allen Mitstreitern des Organisationsteams, die unter anderem für eine Stärkung der Sportler zwischen den Partien gesorgt hatten.

Im kommenden Jahr wird ein neuer Versuch unternommen, den nun mehrfachen Titelverteidiger zu entthronen. Dann hoffentlich auch wieder mit den Tischtennis-cracks aus Imgenbroich und Würselen.

(ran)