Eschweiler: Burn-out: Wenn einem der Boden unter den Füßen wegbricht

Eschweiler: Burn-out: Wenn einem der Boden unter den Füßen wegbricht

„Burn-out — Ausgebrannt — was tun?“ heißt es am Donnerstagabend beim Medizinforum unserer Zeitung, das wir in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital im Talbahnhof veranstalten. Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

Die Leitung übernimmt Dr. Eberhardt Schneider, Chefarzt der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin am St.-Antonius-Hospital. Rede und Antwort stehen zudem der niedergelassene Psychiater und Psychotherapeut Parviz Mamadi, der Chefarzt der Röher-Parkklinik Dr. Wolfgang Hagemann, die angehende Psychologin Jolanta Griscenka-Zittel und der Oberarzt des Euregio-Reha-Zentrums Eschweiler, Norbert Schallenberg.

Sprechen heute Abend beim Medizinforum unserer Zeitung über das Burn-out: Dr. Wolfgang Hagemann, Parviz Mamadi, Dr. Eberhardt Schneider, Jolanta Griscenka-Zittel und Norbert Schallenberg. Foto: I. Röhseler

Die einen tun die Zunahme von psychischen Erkrankungen als „Mythos vom Massenleiden“ ab, sehen im sogenannten „Burn-out“ („ausgebrannt“) eine Modediagnose, die anderen, wie die Deutsche Rentenversicherung, weisen voller Sorge darauf hin, dass immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme in Frührente gehen.

Sprechen heute Abend beim Medizinforum unserer Zeitung über das Burn-out: Dr. Wolfgang Hagemann, Parviz Mamadi, Dr. Eberhardt Schneider, Jolanta Griscenka-Zittel und Norbert Schallenberg. Foto: I. Röhseler

Mit zunehmender Tendenz hat sich diese Patientengruppe an die Spitze der Statistik gesetzt, noch vor Erkrankungen von Skelett und Muskeln oder Krebs- und Kreislauferkrankungen.

Sprechen heute Abend beim Medizinforum unserer Zeitung über das Burn-out: Dr. Wolfgang Hagemann, Parviz Mamadi, Dr. Eberhardt Schneider, Jolanta Griscenka-Zittel und Norbert Schallenberg. Foto: I. Röhseler

Die Fachleute nennen dafür mehrere Gründe: Seelische Erkrankungen werden von Ärzten häufiger diagnostiziert und von Patienten eher akzeptiert. Darüber hinaus wandelt sich die Arbeitswelt, weg von der körperlichen und hin zur psychischen Belastung.

Sprechen heute Abend beim Medizinforum unserer Zeitung über das Burn-out: Dr. Wolfgang Hagemann, Parviz Mamadi, Dr. Eberhardt Schneider, Jolanta Griscenka-Zittel und Norbert Schallenberg. Foto: I. Röhseler

Ein Burn-out entwickelt sich durch permanent überhöhten Stress über mehrere Jahre hinweg und führt zu massiven Störungen der Balance von Körper, Geist und Seele.

Hoffnung geht verloren, Verzweiflung kommt auf, Freude und Teilhabe am Leben sind nicht mehr möglich. Die Patienten haben buchstäblich den Boden unter den Füßen verloren.

Die Experten beantworten am Donnerstagabend gerne die Fragen unserer Leser.