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Eschweiler: Bundeswehr entwickelt Instandsetzer der Zukunft

Eschweiler : Bundeswehr entwickelt Instandsetzer der Zukunft

„Wir planen den Instandsetzer der Zukunft”, lautet der Name eines zweitägigen Symposiums, das am 23. und 24. Mai in der Donnerberg-Kaserne stattfindet und sich rund um das so genannte „Telemaintenance” für Landsysteme drehen wird.

Rund 400 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Militär gehen der Frage nach, wie man breit ausgebildeten Instandsetzern in fernen Einsatzgebieten mittels moderner Kommunikationsmittel über die Distanz hinweg das erforderliche Fachwissen für die Arbeit an die Hand geben kann.

Wenn im privaten Haushalt ein Gerät defekt ist, lohnt eine Reparatur oft nicht, weil die Ersatzbeschaffung kostengünstiger ist. Von einer solchen Wegwerfmentalität weit entfernt ist die Bundeswehr mit ihrer hoch technisierten und kostenintensiven Ausrüstung. Vom Panzer über Schneefräse und Kettensäge bis hin zur Fäkalentsorgung wird hier alles regelmäßig gewartet und repariert, was ausfällt.

Aber angesichts der Vielfalt und der Komplexität ihrer Einsatzmittel stehen die Instandsetzer vor immer größeren Herausforderungen - insbesondere beim Einsatz in fernen Ländern.

Beim „Telemaintenance” wird der Instandsetzer der Zukunft dank seiner breiten Ausbildung zum spezialisierten Allrounder bei Wartung und Reparatur unterschiedlicher Systeme. Das Spektrum kann von einem einfachen Telefongespräch für das Ansetzen eines Schraubenziehers über überspielte Computerprogramme bis hin zu virtuell unterstützten Instandsetzungsarbeiten reichen.