Eschweiler: Bis der Bahnübergang dicht gemacht wird, dauerts noch Jahre

Eschweiler: Bis der Bahnübergang dicht gemacht wird, dauerts noch Jahre

Das Eisenbahnbundesamt hat nach eingehender Prüfung sämtlicher Belange Baurecht für das Vorhaben der Deutschen Bahn AG geschaffen, den Bahnübergang Jägerspfad zu schließen. Die entsprechende Plangenehmigung wurde nunmehr durch die Behörde vorgelegt.

Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, den letzten Bahnübergang auf der Strecke zwischen Aachen und Köln aufzuheben.

Die tatsächliche Schließung des Übergangs hängt aber noch von weiteren Voraussetzungen ab, die es zu erfüllen gilt. Zum einen muss als Ersatz für den entfallenden Bahnübergang der Florianweg als Verbindung zwischen den Straßen Jägerspfad und Stich für den Fahrzeugverkehr hergestellt sein. Der Florianweg wird daher zurzeit entsprechend ausgebaut und Anfang Juni dieses Jahres für den Verkehr freigegeben.

Zum anderen ist für den Fußgänger-, Radfahrer- und Reitverkehr eine neue Eisenbahnüberführung zwischen dem Ringofengelände und der Burgstraße zu errichten. Die Zuwegung zu diesem neuen Tunnel von der Burgstraße aus ist seitens der Stadt Eschweiler bereits als Baustraße hergestellt worden.

Bevor die Deutsche Bahn AG allerdings mit dem Bau dieser Eisenbahnüberführung beginnen kann, sind noch weitere Vereinbarungen zwischen der Deutschen Bahn AG, der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Eschweiler zu schließen und die technische Planung zu erstellen.

Von daher wird die Schließung des Bahnüberganges keinesfalls kurzfristig erfolgen, sondern noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen und erst mittelfristig realisiert werden können.

Unabhängig von dieser Maßnahme wird die Sanierung der Eisenbahnüberführung Oberdorf in enger Abstimmung zwischen Bahn und Stadt geplant, der Abriss des maroden Gemäuers erfolgt am 6./7. Juni.