Eschweiler-Hehlrath: Beim Billafest kommen alle voll auf ihre Kosten

Eschweiler-Hehlrath: Beim Billafest kommen alle voll auf ihre Kosten

Da half kein Bitten und kein Flehen: Die Namensgeberin blieb unverrückbar auf ihrem Platz am Ortsausgang stehen und ließ sich nicht blicken. Trotzdem wurde das Billafest auf dem Gelände des Hehlrather Autohauses Koch zum Erfolg — weil sich die Aktiven der KG Ulk mächtig ins Zeug legten, um ihren Mitbürgern ein paar unbeschwerte Stunden zu schenken.

Eine ganze Menge von Attraktionen hatten die Veranstalter zum Vergnügen ihrer zahlreichen Gäste, darunter nicht gerade wenige junge Familien, ausgebaut. Die Kleinen und Kleinsten setzten zum Sturm auf die Hüpfburg an, deren Front durch einen kleinen Kunstgriff der (da war sie dann doch) Kopf von Billa schmückte. Gleich nebenan bot sich die Gelegen zum Kinderschminken, derweil die Eltern sich nebenan am Ausschank erfrischten.

Den höchsten Sympathie-Bonus verbuchten indes, von der Dorfrundfahrt mit einem Oldtimer-Traktor einmal abgesehen, die Damen der Karnevalsgesellschaft. Nicht nur, dass sie am Kassentisch den Portemonnaies der Besucher zu einem schlankeren Erscheinungsbild verhalfen — das breit aufgestellte Team hatte zudem vor dem Glas der Schaufensterfront eine Backstube unter freiem Himmel aufgebaut.

Ein ums andere Mal wurden herrlich knusprige Apfel-Pfannkuchen über den Tisch gereicht, und den zugehörigen Kaffee gab es gleich dazu.

Alles selbst gemacht, alles von Hehlrathern für Hehlrather kredenzt: Das gibt und erhält dem Billafest seine Beliebtheit. Dass sich die „Titelheldin“ seit Jahr und Tag am Trubel in ihrem Namen kaum bis gar nicht beteiligt, macht schon deshalb wenig aus.

(ch)
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