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Eschweiler: Basketball: Fairness ohne Schiri

Eschweiler : Basketball: Fairness ohne Schiri

Präzise Korbwürfe und reges Ball-Dribbeln waren in der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule angesagt: Im bereits dritten Jahr veranstaltete die Schule für Erziehungshilfe des Kreises Aachen mit dem Jugendamt der Stadt ein Basketball-Turnier für Jugendliche.

Insgesamt nahmen fünf Mannschaften mit hauptsächlich Spielern aus Eschweiler an dem von Thomas Mingers organisierten Turnier teil. Das Jugendamt stiftete Essen und Getränke, die Schule stellte die Sporthalle für die rund dreistündige Veranstaltung zur Verfügung.

Hilfe erhielt Mingers, der Hausmeister an der Astrid-Lindgren-Schule ist, auch von Sascha Friebe, einem ehemaligen Sozialarbeiter der Schule, sowie vom Jugendamt und „Aixtra Sport” Eschweiler, das die Trikots für die 16- bis 24-jährigen Spieler zur Verfügung stellte.

Selbstverantwortung

Sowohl während der Vorrunde, in der jeder gegen jeden spielte, als auch in den beiden Endspielen galt: Es gibt keinen Schiedsrichter. Auf Fouls und unfaires Spielverhalten mussten die Jugendlichen sich selbst aufmerksam machen.

„Wenn die Mannschaften das unter sich regeln, bekommen sie dadurch mehr Selbstverantwortung im Spielverlauf”, erklärte Thomas Mingers.

Keine Verlierer

Für die erst- und zweitplatzierte Mannschaft gab es Preise. Doch Verlierer gab es keine: allein das Mitmachen und die Freude am Spiel zählten.

Ein Großteil der Teilnehmer trifft sich jeden Donnerstag von 19 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule in Hücheln zum Basketball und Trainieren.

„An diesem Training kann jeder teilnehmen, der Lust hat”, lädt Thomas Mingers ein. Altersbegrenzung gibt es keine. „Neue Mitspieler sind uns immer willkommen.”