Rampe und neuer Durchgang für St. Severin: Barrierefreien Zugang

Rampe und neuer Durchgang für St. Severin : Barrierefreien Zugang

Zehn Jahre nach dem ersten vergeblichen Versuch sollen die katholische Kirche St. Severin und der angrenzende untere Teil des städtischen Friedhofes nun 2020 einen barrierefreien Zugang bekommen.

Noch ist der obere Teil des Friedhofes zwar schon barrierefrei, aber für Gehbehinderte nur über einen Umweg zu erreichen. Für den nächsten Behindertenbeirat am Donnerstag, 10. Oktober, hat die Verwaltung eine Skizze erstellt, wie der Wunsch nach mehr Barrierefreiheit erfüllt werden kann.

Demnach soll die Friedhofsmauer an einer Stelle durchbrochen werden, damit in ihrer Mobilität eingeschränkte Kirchengänger und Friedhofsbesucher über den angrenzenden ehemaligen Schulhof zu ihrem Ziel kommen. Um den Schulhof ohne Probleme zu erreichen, wird von der Straße aus eine mindestens 1,2 Meter breite Rampe errichtet. Der Durchgang ist dann nach etwa 20 Metern erreicht, weil die Wurzeln der drei Bäume entlang der Mauer einen dortigen Durchbruch verhindern. Auf dem ehemaligen Schulhof und auf dem Friedhofsweg wird auch noch Beleuchtung nötig.

Kurz vor der Kirche bleibt noch eine etwa 20 Zentimeter hohe Treppenstufe als Hindernis. Eine Lösung wird noch ausgearbeitet. „Ob dies durch eine Absenkung des Weges oder durch eine etwas andere Wegeführung geschieht, ist abhängig vom Höhennivellement, welches im Oktober durchgeführt wird“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Noch ist unklar, wie teuer die Maßnahmen werden, um die angestrebte Barrierefreiheit zu erreichen. Die Kosten sind unter anderem von den Untersuchungen im Oktober abhängig. Maximal solle das Vorhaben 25.000 Euro kosten, hieß es noch in der Vorlage für den Behindertenbeirat im Mai. Die Rechnung teilen sich Stadt und Kirchengemeinde. Die Gemeinde wird den Winterdienst übernehmen, auch deshalb unterstützt die Stadt das Vorhaben.

(cro)