1. Lokales
  2. Eschweiler

Eschweiler: Auf der Flucht: eine Tanne namens Harald

Eschweiler : Auf der Flucht: eine Tanne namens Harald

„Ahh - jetzt geht´s los!” Die Kinder konnten ihre Vorfreude kaum verbergen, als sie am Donnerstagvormittag in den Talbahnhof kamen, um das Stück „Der Weihnachtstraum des Tannenbaums” zu sehen.

„Die Mimosen” mit Bibiana Heimes und Kai Meister als Darsteller, erzählen die Geschichte der Försterin Rosi und der krummen Edeltanne Harald.

Am 23. Dezember beginnt die Geschichte: „Ach so, das ist einen Tag vor Weihnachten”, wissen die Kinder natürlich sofort. In der Hütte der Försterin Rosi ist es kalt, weil sie kein Brennholz für den Ofen hat. Aber das ist ihr zunächst nicht so wichtig, da sie noch Tannen auf dem Markt verkaufen muss. Sie zieht los, um im Wald eine Tanne zu schlagen und trifft dort auf Harald: „Ein krummer Baum? Den kann ich nicht verkaufen, der ist nur als Brennholz gut. Den hol ich mir morgen!”

Angst und bange

Bei der Vorstellung, bald im Feuer zu landen, wird Harald angst und bange. Die Kinder im Publikum haben Mitleid. Doch es kommt anders: Harald ist eine besondere Tanne und entdeckt, dass er laufen kann! So kann er der Försterin entkommen. Er hat den Plan, sich selbst auf dem Markt als Weihnachtsbaum zu verkaufen.

Doch bevor er in die Stadt kommt, muss er sich zunächst noch von den Mitbewohnern des Waldes beleidigen lassen: Der Muffelpilz will nichts mit ihm zu tun haben, und die Tannendame hält sich sowieso für die Schönste und Musikalischste.

Die Kinder durchschauen das schnell: „Ja, ja, ja, Angeberin!” Harald lässt sich nicht entmutigen und landet schließlich in der Stadt. Dort ist natürlich alles ungewohnt für einen Bewohner des Waldes - es stinkt und man ist unfreundlich. Auf dem Markt trifft er die Nordmann-Tannen, und die betrunkenen Blau-Tannen. Doch auch hier will ihn niemand kaufen. Er trifft unglücklicherweise auf Zaster-Paul, der ihn gefangen nimmt, weil er mit Harald „das große Geld machen will”.

Alles wird gut

Schließlich wird aber doch noch alles gut: Rosi rettet ihn aus seinem Gefängnis und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Hause. Es schneit - und Rosi hat noch kein Brennholz für ihre Hütte sammeln können! Sie erstarrt zu Eis, doch Harald kommt die Idee, dass seine Tannenzapfen doch auch brennen können. Damit ist auch Rosi gerettet - jetzt können sie endlich gemeinsam Weihnachten feiern.

Nach diesem Stück, das den Kindern richtig viel Spaß gemacht hat, ist der Weihnachtstag schon ein Stückchen näher gerückt.