Eschweiler-Dürwiß: Auf den Spuren von Bösewicht Darth Vader

Eschweiler-Dürwiß: Auf den Spuren von Bösewicht Darth Vader

Für 58 Kinder und 19 Teenager ging es bei den Ferienspielen der St.-Bonifatius-Gemeinde in Dürwiß ganz hoch hinaus. Aus dem Eschweiler Stadtteil reiste man in die Weiten unseres Sonnensystems. Für die Teilnehmer eine tolle Chance, ihre „Kreativität auszuleben“, berichtete Betreuerin Gisela Müller, die gemeinsam mit Josef Frings, Karina Herzog unde Ingrid Hennenmann die Ferienspiele organisierte, die mit einem großen Familienfest gefeiert wurden.

Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt, die natürlich einige Planeten darstellten. So ging es für die „Boninauten“ hinaus zum Pluto, Jupiter, Saturn, Mars und für die Teenies sogar bis in das Star-Wars-Universum auf den Planeten Tatooine, also der Heimat von Darth Vader und Anakin Skywalker. Währenddessen widmete sich aber auch eine Gruppe unserer Erde.

Mit vielen Bastelmaterialien wurden dabei unterschiedliche Stände zum Entdecken für das Familienfest erdacht und umgesetzt. „Bei uns bestimmen die Kinder das Thema“, bekräftigt Müller. So entstand im Raum der Pluto-Gruppe ein Schwarzlichttheater, das auch viele der zahlreichen Eltern begeisterte.

Neben einem Quiz für alle Altersklassen fanden Wurfspiele statt und es gab spannende Aufführungen zu sehen. Eingeleitet wurde der Tag natürlich mit einem gemeinsamen Gottesdienst, um für die Reisen in den Weltraum auch den nötigen Segen mitzubringen.

Mit Hilfe der vielen Betreuer konnte jedes Kind in der ersten Ferienwoche auf den großen Abschluss mit voller Kraft hinarbeiten. So wurden auch eigene Kostüme hergestellt und bei einer spannenden Tauschrally so einige Preise für eine große Verlosung gesammelt.

In der zweiten Ferienwoche gab es dann eine große gemeinsame Übernachtung und einen Ausflug in das Deutsche Museum Bonn, auch da natürlich unter dem Motto „Sternenhimmel“. Dort konnten die Kinder die Planeten noch besser kennenlernen und viel über die Raketen erfahren, die die Menschen in das Weltall bringen, ehe die Kinder wieder selbst aktiv wurden und Roboter programmierten. Insgesamt also eine übernatürliche Erfahrung für alle Beteiligten.

(cheb)
Mehr von Aachener Zeitung