Eschweiler: Astrid-Lindgren-Schüler powern für die Umwelt

Eschweiler: Astrid-Lindgren-Schüler powern für die Umwelt

Gleich mit zwei Projekten haben sich die Schüler der Astrid-Lindgren Förderschule in Eschweiler am EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt” beteiligt. Jetzt haben sie ihre Arbeiten EWV-Expertin Klaudia Ratzke vorgestellt.

Beim ersten Projekt ging es unter die Erde. Die sechs Kinder der Lerngruppe zwei hatten unter der Leitung von Inken Marx und Tanja Büttgen Würmer und das Erdreich unter die Lupe genommen. Hierzu wurden zwei Wurmkästen gebaut, die aus Holz und Plexiglas bestehen. Mit verschiedenen Schichten aus Sand, Erde und Laub gestalteten die Kinder die naturgetreue Umgebung der Würmer nach.

Die Kinder konnten erkennen, wie die Kompost- und Regenwürmer das Erdreich auflockerten. Zudem fressen die Würmer das Laub und scheiden es als Erde aus. So haben sie einen doppelten Nutzen für unsere Natur. Zudem haben die Schüler die Würmer unter dem Mikroskop untersucht und ihre Sinne getestet. Eins der Ergebnisse: Sie haben zwar keine Augen, aber durch Lichtzellen können Würmer hell und dunkel unterscheiden.

Bunte Eimer für den Müll im Wald

Um Müll im Wald ging es beim zweiten Projekt in der Astrid-Lindgren Förderschule. Die Kinder der Klasse sechs hatten sich bei einem Spaziergang in Hücheln zu ihrem Waldspielplatz über den Müll am Wegrand geärgert. Daraufhin wurde das Problem angepackt. Unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Christina Fleming und Yvonne Welling sammelten die Schüler den Müll ein.

Damit aber noch nicht genug: Um zu vermeiden, dass der Weg wieder verdreckt wird, bauten sie mit Hilfe des Ehrenamtlers Matthias Stihl drei bunte Mülleimer, die sie am Donnerstag im Wald aufstellen werden. Auch die Entleerung gehört zum Projekt. Alle drei Wochen kümmern sich die Kinder darum. Mitte Mai entscheidet die Jury, welche Projekte des EWV-Wettbewerbs „Schüler powern für die Umwelt” gewonnen haben - die Kandidaten erfahren erst am 1. Juni, dem Tag der Preisverleihung, wer die Glücklichen sind. Fragen beantwortet EWV-Projektleiterin Klaudia Ratzke, telefonisch unter 02402/1011532 oder per E-Mail: klaudia.ratzke@ewv.de.