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Eschweiler: Am Bahnhof ist auch Platz für Bands

Eschweiler : Am Bahnhof ist auch Platz für Bands

An der Diskussion um die Zukunft des Eschweiler Hauptbahnhofs beteiligt sich auch die Junge Union. Die Nachwuchsorganisation der CDU setzt sich für eine Zukunft des altehrwürdigen Gebäudes als Jugendtreffpunkt ein.

„Angeboten werden sollte ein vielfältiges Programm, das möglichst viele Altersgruppen abdeckt”, so der JU-Vorsitzende Armin Winnen. Dabei wollen sich die jungen Christdemokraten auch selbst einbringen und tatkräftig mithelfen.

Das Konzept enthält auch eine mögliche Finanzierung des Projekts: Durch Vermietung von Räumen für den Fahrkartenverkauf und einen Kiosk könnte Geld in die Kasse fließen. Zudem soll ein größerer Raum eingerichtet werden, der für Veranstaltungen und Partys vermietet werden kann.

Hervorragende Lage

Auch dort hat die JU Bedarf erkannt: „An einer solchen Räumlichkeit fehlt es in Eschweiler. Die ansässigen Vereine vermieten ihre Heime nur ungern für solche Zwecke, und die zur Verfügung stehenden Festhallen sind in der Regel zu groß”, argumentiert Armin Winnen.

Nach Ansicht der Jungen Union befindet sich der Hauptbahnhof in einer hervorragend zentralen Lage. Zwar bestehe in Röthgen das Pastor-Zohren-Haus, jedoch biete es nur wenige Stunden verteilt in der Woche an.

Die neue Begegnungs- und Kommunikationsstätte im Hauptbahnhof könne dort und auch für andere Stadtteile eine Lücke schließen. So sei die Freizeitanlage der CAJ in Pumpe nur im Sommer attraktiv.

Proberäume gesucht

Auch Vereine und Bands sollen von einem Kauf des Hauptbahnhofgebäudes profitieren. Nach Kenntnisstand der JU liegen einige Anfragen für geeignete Proberäume bei der Stadt.

Die JU will nun in einem Gespräch mit Bürgermeister Rudi Bertram über das Projekt sprechen. Die Deutsche Bahn AG hat der Stadt das Gebäude zu einem symbolischen Preis angeboten. In Politik und Verwaltung wird nun über unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten diskutiert.