Radpilger unterwegs nach Kevelaer: Aktion unter dem Titel „Leben ist Veränderung“.

Radpilger unterwegs nach Kevelaer : Aktion unter dem Titel „Leben ist Veränderung“.

Der Liedtext „Bleibt alles anders“ von Herbert Grönemeyer, entstanden aus der Erfahrung der Tode seiner Frau und seines Bruders, war das Thema der Pilgerschaft der Eschweiler Kevelaerbruderschaft. Darüber diskutierten auch die 31 Radwallfahrer auf dem Weg nach Kevelaer.

Los ging es am Talbahnhof. In Dürwiss gesellten sich die Mitpilger aus Weisweiler und dem Nordkreis dazu. Am alten Kirchkreuz in Langweiler begrüßte, der Initiator der Radwallfahrt, Ludger Petersmann, die Mitradler. Nach dem Morgengebet führte der Weg bei herrlichem Wetter über Dürboslar nach St. Martinus Linnich, wo der mitpilgernde Pastor Hannokarl Weishaupt die erste Station unter das Thema „Leben ist Veränderung“ stellte.

In seiner zweiten Station lenkte der Domkapitular die Aufmerksamkeit auf die vielen stillen Helfer, die durch ihre Arbeit und als Ehrenamtliche für jeden einzelnen Menschen und für die Gemeinschaft täglich unschätzbare Dienste tun: Altenpfleger, Krankenschwestern, Polizisten, die Mitarbeiter der Feuerwehr, diejenigen, die regelmäßig Besuchsdienste bei Alten, Alleinstehenden, Kranken leisten, für die Vielen, die sich um die Integration von Geflüchteten kümmern, und viele mehr. Nach mehreren Zwischen-Übernachtungen war der Mittwoch in der Pilgerwoche traditionell der große Wallfahrtshöhepunkt der Eschweiler Kevelaerpilger.

So war die Pfarrkirche St. Antonius zum Hochamt gut gefüllt. Pfarrer Datené zog mit fünf Konzelebranten: Domkapitular Weishaupt, Domkapitular em. Müllenborn sowie den Pfarrern Dr. Hennes, Pütz und Züll ein. Seine Predigt stand ganz unter dem Thema „Bleibt alles anders“.

Am Donnerstag nahmen die Radwallfahrer die letzten knapp 90 Kilometer zurück nach Eschweiler unter den Sattel. Die Glocke der Marienkapelle hieß die Pilger schon von weitem willkommen.

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