Eschweiler: Ärmel hoch und ran an die Pinsel fürs „neue“ Jugendheim

Eschweiler: Ärmel hoch und ran an die Pinsel fürs „neue“ Jugendheim

Dass körperliche Arbeit — in diesem Fall Renovieren — durchaus auch Spaß machen kann, das erlebten 20 jugendliche Besucher und Ehrenamtler in den Osterferien im KiJuZe (Kinder- und Jugendzentrum) der Pfarre St. Peter und Paul.

Insbesondere der viel genutzte Billardraum stand ganz oben auf der To-Do-Liste. Und auch im Eingangsbereich, im Foyer und im Café hatte die tägliche Nutzung im Laufe der Jahre ihre Spuren hinterlassen. Zudem sollten die alten, verschlissenen Sofas entsorgt und neue Sitzmöbel aus Europaletten gebaut werden.

Damit das Ganze nicht im Chaos endet, hatte FSJ-lerin Charlotte Küpper zuvor einen Plan erstellt, in dem sich die Jugendlichen eintragen konnten. Auch wem das Streichen und Sägen nicht so lag, konnte sich einbringen. Eine Gruppe kümmerte sich täglich um das leibliche Wohl, ging Einkaufen und kochte für die hungrigen Handwerker. Und Hausmeister Horst Offergeld stand den Jugendlichen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Spaß kommt nicht zu kurz

Am ersten Tag wirkten die Jugendlichen noch etwas unbeholfen. Kein Wunder, denn kaum einer von ihnen hatte zuvor schon mal eine Farbrolle oder eine Schleifmaschine in der Hand. So stellte sich nach der Demonstration jugendlicher Anstreichkünste durchaus die Frage, ob nun mehr Farbe an den Wänden oder auf die Kleidung aufgebracht wurde.

Die notwendige Geschicklichkeit hatten sie dann aber doch recht schnell entwickelt. Gerade das Umsetzen der neuen Wandbilder im Billardraum und im Eingangsbereich erforderten eine hohe Konzentration und Präzision beim Malen.

Am Ende zeigten sich alle Jugendlichen und auch Leiter Frank Berndt stolz und zufrieden über das Geleistete. Wichtig war ihnen, dass sie sich auch ohne Vorerfahrung an eine neue Aufgabe herangetraut haben und das Gemeinschaftserlebnis. Und der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz.

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