Imgenbroich: Zufallsfund bei Hausdurchsuchung: Polizei entdeckt Hanfplantage

Imgenbroich: Zufallsfund bei Hausdurchsuchung: Polizei entdeckt Hanfplantage

Die Polizei hat am Donnerstagnachmittag in einem Haus an der Matthias-Offermann-Straße in Imgenbroich eine Hanfplantage ausgehoben. Bei einer Hausdurchsuchung in Zusammenhang mit einem anderen Verfahren waren die Polizeibeamten gegen 14.30 Uhr im Keller des Hauses zufällig auf rund 160 bereits abgeerntete Pflanzen gestoßen.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei augenscheinlich um Reste von Hanfpflanzen. „Das wird jetzt untersucht“, erklärte eine Sprecherin der Aachener Polizei auf Anfrage. Was der eigentliche Grund für die Hausdurchsuchung war, wollte die Polizei nicht bekanntgeben, um die Ermittlungen in dem laufenden Verfahren nicht zu gefährden.

Gegen den 59-jährigen Bewohner des Hauses wird jetzt wegen illegalem Hanfanbau beziehungsweise wegen des Verdachts des Handels mit Rauschmitteln ermittelt.

Nach einem richterlichen Beschluss wurde der Mann vorübergehend festgenommen. Nach der Vernehmung durch die Polizei wurde er aber wieder freigelassen.

In den Abendstunden rollte dann das THW mit zwei Lastwagen aus Lammersdorf an, um die Technik der Plantage abzubauen. Rund zwei Stunden waren die sieben Einsatzkräfte damit beschäftigt, Töpfe, Lampenhalterungen, Belüftungsrohre und Filter zu verladen.

Mitte November hatte die Polizei schon eine Hanfplantage mit rund 200 Pflanzen in Hammer ausgehoben.

(ag)
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