Nordeifel: Züchterverein mit Vortrag über ungarische Rosen

Nordeifel: Züchterverein mit Vortrag über ungarische Rosen

Rosenfreunde aus der Städteregion Aachen sprechen am Samstag, 16. September, über „ihre“ Ungarischen Rosen. Dr. Eva Kigyóssy-Schmidt, eine Mathematikerin und Rosensammlerin aus Berlin, berichtet dabei über das Vermächtnis des ungarischen Züchters Gergely Márk.

Sigrid Liedtke, die Vorsitzende aus Monschau: „Wir testen und pflegen hier in unserer Region etwa 50 von seinen 800 Sorten.“ Die bekannteste Márk-Rose ist wohl die „Heilige Elisabeth“. Namen wie „Budateteny“, „Nagyhagymás“ oder „Tusnad Park“ haben es in Deutschland schwer, man kann sie sich nicht so richtig merken. Liedtke: „Das ist schade, denn Gergely Márk hat tolle Rosen gezüchtet — robust, farbenfroh und manchmal auch sehr gut duftend.“

Die Referentin aus Berlin bringt viele Fotos mit, berichtet über den 2012 verstorbenen Züchter und ihre persönlichen Bemühungen, im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet ein Rosarium aufzubauen. Bisher sind dort 20.000 Rosenstücke aufgepflanzt, ein Gästehaus restauriert, Gebäude errichtet und Mauern gesetzt worden. Sie ist dankbar dafür, dass Rosenfreunde aus Aachen und Umgebung in der schwierigen Anfangszeit (2013-15) viele Sorten in ihre Obhut nahmen und im eigenen Garten auf ihre „Gebrauchsfähigkeit“ in Deutschland hin prüften.

Fazit: Das meiste, was in Ungarn die trocken-heißen Sommer und die eiskalten Winter überlebte und trotzdem schön aussah, hat sich auch im nasskalten Wetter unserer Region gut gehalten. Liedtke: „Wir sind trotzdem gespannt, was die Referentin uns über diese Ungarischen Rosen berichtet.“ Durchgeführt wird die Veranstaltung im Katholischen Pfarrheim Imgenbroich, Schulstraße 6 ab 15 Uhr.

Immer halten die organisierten Rosenfreunde bei solchen Vorträgen einige Plätze für Nicht-Mitglieder frei. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden unter Telefon 02402/ 72561 (Marion Marxreiter) oder per E-Mail an info@rosenfreunde-aachen.de.