Wie aus Hagebutten neue Rosen werden

Stammtisch der Rosenfreunde : Wie aus Hagebutten neue Rosen werden

Im Herbst, wenn die Blätter der Rosen fallen, sieht man ihre Hagebutten besonders deutlich: Die roten Scheinfrüchte leuchten für Vögel als Futter, für Menschen zum Vergnügen.

Wie aus Hagebutten neue Rosen werden, darüber sprechen die organisierten Rosenfreunde in der Städteregion Aachen am Samstag, 16. November, ab 15 Uhr bei einem Stammtisch.

Die professionellen Züchter im 17. und 18. Jahrhundert pflanzten unterschiedliche Rosensträucher in Massen nebeneinander, ernteten die Hagebutten, säten ihre darin enthaltenen Nüsschen aus und beobachteten, ob daraus neue Pflanzen entstanden. Dann sortierten sie aus und hüteten sorgfältig, was irgendwie „anders“ blühte oder wuchs.

Sigrid Liedtke, die Vorsitzende der Aachener Rosenfreunde: „Die Vermehrung über Steckhölzer oder Seitentriebe erzeugt ja nichts wirklich Neues. Nur mit Hilfe von fleißigen Bienen (oder dem Pinsel heute) kommt man zu neuen Farben oder Formen.“ Wer so etwas mal ausprobieren möchte, muss wissen, wie es geht. Liedtke: „Im Prinzip ganz einfach und trotzdem spannend.“

Immer halten die Rosenfreunde bei ihren Veranstaltungen einige Plätze für Nichtmitglieder frei. Der Stammtisch findet im Saal des Restaurants „Achim & Elke“ in Konzen, Trierer Straße 49, statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich telefonisch vorher anmelden unter Tel. 02402/72561 (Marion Marxreiter) oder eine E-Mail schicken an info@rosenfreunde-aachen.de.

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