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Meldefrist bis Ende Februar: Welche Dörfer machen mit beim Wettbewerb 2022?

Meldefrist bis Ende Februar : Welche Dörfer machen mit beim Wettbewerb 2022?

Noch bis zum 25. Februar können sich Dörfer, Orte und Quartiere zum diesjährigen städteregionalen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ anmelden.

Groß war der Jubel 2017, als Kalterherberg im städteregionalen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ das Rennen im Südkreis für sich entschied und ein Jahr später auch noch Landes-Silber unter dem Eifeldom glänzte. Statt des nächsten Wettbewerbs im Drei-Jahres-Turnus folgte dann aber coronabedingt fast eine fünf Jahre andauernde Pause, denn der 2020 geplante Wettbewerb wurde zunächst auf 2021 und dann auf 2022 verschoben. Deshalb bleibt nun abzuwarten, wie die Resonanz der Dörfer auf den diesjährigen Aufruf sein wird.

Die Meldefrist endet am Freitag, 25. Februar, die Bereisung der teilnehmenden Dörfer wird im Zeitraum vom 9. bis 20. Mai stattfinden, wie die Städteregion am Dienstag mitteilte. Teilnehmen können alle Dörfer, Ortsteile und Quartiere in der Städteregion Aachen. Der Wettbewerbsraum ist zweigeteilt in den Norden und Süden des früheren Kreises Aachen. Beide Bereiche werden durch eine Fachkommission bereist und getrennt bewertet. Für die Bestplatzierten winken attraktive Siegprämien, alle anderen Dörfer erhalten eine Teilnahmeprämie von 500 Euro.

„Dabei steht mittlerweile nicht mehr die (oft naturgegebene) Schönheit eines Ortes im Mittelpunkt, sondern vielmehr das Engagement sowie Projekte aus der Dorfgemeinschaft, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität beitragen“, heißt es im Aufruf zur Teilnahme. 

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist nach Meinung der Organisatoren „die größte bürgerschaftliche Bewegung Deutschlands und konnte in den vergangenen 50 Jahren wichtige Entwicklungsimpulse im ländlichen Raum setzen“. Starke Dorfgemeinschaften, Vereine und andere Gruppierungen setzten sich dabei für eine zukunftsfähige Perspektive der Dörfer, Quartiere und ländlich geprägten Ortsteile ein. „Sie leisten so mit kreativen Ideen und Projekten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität, Daseinsvorsorge und zur Standortattraktivität des ländlichen Raums. Dabei verfolgt der Wettbewerb einen ganzheitlichen Ansatz und greift wichtige aktuelle Themen auf“, wie es weiter in der Ausschreibung heißt.

Bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 20 Orten sind die jeweiligen Sieger im Nord- und Südraum automatisch für den Landeswettbewerb 2022 qualifiziert, sofern sie nicht mehr als 3000 Einwohner haben. Sollten weniger als 20 Orte am Wettbewerb teilnehmen, ist der punkthöchste Sieger der Städteregion Aachen für den Landeswettbewerb startberechtigt. Der Landeswettbewerb findet nach den Sommerferien 2022 statt.

Auf Städteregionsebene wird es dabei 2022 auf jeden Fall einen neuen Sieger geben, denn das Golddorf 2017, Kalterherberg, wird in diesem Jahr aufgrund des hohen Aufwands nicht am Wettbewerb teilnehmen, wie Ortsvorsteher Bernd Jakobs ankündigte.

Ansprechpartnerin bei der Städteregion Aachenist Andrea Drossard von der Stabsstelle Mobilität und Klimaschutz, E-Mail: andrea.drossard@staedteregion-aachen.de, Tel.: 0241/5198-2474. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.staedteregion-aachen.de/dorfwettbewerb.

(red)