Hürtgenwald/Simmerath: Weitere Schritte zur Kooperation mit Simmerath

Hürtgenwald/Simmerath: Weitere Schritte zur Kooperation mit Simmerath

Die mit einiger Aufregung geführte Debatte um die Schulentwicklung und Gründung einer Gemeinschaftsschule fand im Rat der Gemeinde Hürtgenwald ein vorläufiges Ergebnis.

Bürgermeister Axel Buch wurde beauftragt, insbesondere mit der Gemeinde Simmerath Gespräche zu führen mit dem Ziel der Gründung einer Gemeinschaftsschule, dabei soll er aber die Kommunen Kreuzau und Nideggen nicht aus den Augen verlieren.

Es lag ein Antrag der SPD-Fraktion vor, die forderte, unverzüglich Verhandlungen mit den Kommunen Kreuzau und Nideggen aufzunehmen. Verhandlungen mit Simmerath wurden hier nicht gefordert. Deshalb lehnte die Mehrheit diesen Antrag ab.

Andrea Volk, SPD, Konrektorin in Kreuzau, erklärte sich für befangen. Rainer Polzenberg, SPD-Fraktionsvorsitzender, hielt es für vorhersehbar, „dass man mit Simmerath klarkommen wird”, drängte aber darauf, dass man eine Option in die andere Richtung offen lasse. Er wies besonders darauf hin, dass beispielsweise Eltern aus Gey oder Straß sich eher in Richtung Düren oder Kreuzau orientieren werden. Siegfried Bergsch, FDP, meinte, man könne nicht auf das Entgegenkommen der Gemeinden aus dem Südkreis warten. Dem pflichtete Professor Odoj, CDU, bei: „Bis jetzt sind weder Nideggen noch Kreuzau noch Heimbach auf uns zugekommen.”

In Simmerath hat sich unterdessen der dortige Schulausschuss ebenfalls für eine Orientierung in Richtung Hürtgenwald hin ausgesprochen.

Simmerath strebt nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Monschau eine Kooperation der Hauptschulen Simmerath und Kleinhau mit zwei Schulstandorten an. Ferner wird eine Kooperation mit dem Gymnasium in Vossenack gewünscht, das als verbindlicher Kooperationspartner zur Verfügung steht.

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