Rurberg: Weihnachtsmarkt in Rurberg mit 120 Kindern am Eröffnungstag

Rurberg: Weihnachtsmarkt in Rurberg mit 120 Kindern am Eröffnungstag

Aufgeregt und voller Vorfreude standen die kleinen Besucher des 21. Rurberger Weihnachtsmarktes am Samstagabend am Seeufer bereit, um den Nikolaus zu empfangen, der jährlich mit einem Boot über den Rursee fährt, um schließlich auf dem Weihnachtsmarkt Geschenke zu verteilen und weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Jedes Kind durfte auf dem Schoß des Nikolauses Platz nehmen und erhielt einen Adventskalender.

Dies sei laut dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins Rurberger Weihnachtsmarkt, Michael Dederichs ein „Alleinstellungsmerkmal“ und verleihe dem Weihnachtsmarkt seine Einzigartigkeit.

Insgesamt 120 Kinder besuchten den Weihnachtsmarkt am Eröffnungstag. Dass auf dem Rurberger Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, ist bereits nach einem kurzen Aufenthalt dort spürbar, denn egal ob Jung oder Alt, der Rurberger Weihnachtsmarkt ist ein Treffpunkt, an dem die Menschen zusammenkommen, Glühwein trinken und etwas Zeit für Besinnlichkeit finden. Besonders die baugleichen und dennoch sehr individuellen Buden verleihen dem Weihnachtsmarkt seinen Charme. „Wir achten immer besonders darauf, dass es keine Dopplungen und nicht zu viele Verzehrbuden gibt“, berichtete Dederichs.

Familiär, echt, traditionell

Viel Wert legen die Veranstalter darauf, dass in den Marktbuden außergewöhnliche und meist in Handarbeit angefertigte Dinge angeboten werden. Am Stand von Helga Brandt aus Eschweiler gibt es etwa handgefertigte Dekoration aus Holz und selbst gebastelte Weihnachtskarten. Stefanie Hüpgen aus Schönseifen stellt zum wiederholten Male ihre selbst gemachten Adventskränze aus.

Bei Ilona Vossel aus Mechernich kann handgefertigter Schmuck aus Edelstein, Glasperlen gekauft werden. „Der Rurberger Weihnachtsmarkt ist noch ein echter traditioneller deutscher Weihnachtsmarkt“, sagte sie. Auch die anderen Budenbesitzer lobten den Rurberger Weihnachtsmarkt, vor allem wegen der familiären Atmosphäre und der überschaubaren Größe.

Auch viele Städter besuchen den Rurberger Weihnachtsmarkt, um dem Stadtlärm und Menschenmassen zu entgehen. Da in den letzten Jahren viele Besucher aus Aachen und umliegenden Dörfern kamen, gibt es eine zusätzliche Busverbindung nach Aachen, an allen Öffnungstagen, um 19.30 Uhr. Außerdem ist der gesamte Markt, einschließlich der Toiletten behindertengerecht. Bei vielen Touristen ist der Rurberger Weihnachtsmarkt ebenfalls sehr beliebt.

Der 1. stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Bernd Goffart, erklärte, dass der Rurberger Weihnachtsmarkt auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt sei. Organisiert wird der Weihnachtsmarkt von elf tatkräftigen Mitgliedern des Fördervereins, die auch dieses Jahr wieder vollen Einsatz in der sechswöchigen Vorbereitungsphase zeigten.

Für musikalische Begleitung sorgten die Jagdhornbläser der hiesigen Hegeringe.

(ys)