Weihnachtsmarkt in Monschau

Im Lichterglanz : Monschauer Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet

Pünktlich um 16.30 Uhr hat Marktleiter Georg Kaulen am Freitag den Weihnachtsmarkt in Monschau eröffnet. Ein besonderer Anreiz in diesem Jahr ist das historische Kettenkarussell auf dem Marktplatz.

Solch eine Attraktion hätten sich viele Besucher für die Kinder gewünscht, sagte Kaulen in seiner Ansprache. Außerdem wies er auf einige neue Aussteller hin, die unter anderem Käse, Glaslichter, Artikel aus dem Erzgebirge oder Holzdeko anbieten. Erstmals ist auch die polnische Partnerregion der Städteregion Aachen, Jelenia Góra, mit einem Stand auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt vertreten. Nicht fehlen dürfen auch die Winzer aus Monschaus Partnerstadt Bourg St. Andéol, an jedem Wochenende wird ein anderer Winzer seine Weine präsentieren. Für musikalische Untermalung sorgten unter anderem die „Original Eifeler Alphornissen“.

Nach der offiziellen Eröffnung des Marktes an der Märchenbühne am Aukloster, führte die Frauen-und Müttergemeinschaft die Geschichte des Froschkönigs auf, die auch an den kommenden Freitagen um jeweils 17 Uhr dargeboten wird.

Im vergangenen Jahr präsentierte sich der Monschauer Weihnachtsmarkt erstmals mit einem neuen Konzept und mit Unterstützung der Stawag auch in einem neuen Licht – wie Sterne beleuchten rund 60.000 LED-Lichter den Rundgang. Zuvor hatte sich die Kritik am äußeren Erscheinungsbild des Marktes und der Dominanz der Verzehrbuden gehäuft, und auch die Stadt hatte als Veranstalter auf eine neue Konzeption gedrängt, weil man sich auf das idyllische Ambiente in der historischen Altstadt als Anziehungspunkt allein nicht mehr verlassen wollte. Dies mündete in einer Qualitätsoffensive, die dem Markt neuen Schub verleihen soll.

Insgesamt sind es circa 75 verschiedene Aussteller, darunter 43 Holzbuden, die an den kommenden Wochenenden die Besucher anlocken sollen.

„Das neue Konzept hat sich auf jeden Fall bewährt“, erklärte Marktleiter Georg Kaulen am Freitagabend. Auch der Rundgang im Aukloster, wo Kunsthandwerker ihre Dekorationen und Geschenkartikel anbieten, werde gut angenommen. Mit einer Ausnahme seien dort in diesem Jahr an allen Tagen die gleichen Aussteller vertreten, sagte Kaulen.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt am 23. Und 24. November (25. November geschlossen) sowie an den vier Adventswochenenden immer freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr.

(ag)