Simmerath: Wechsel von Kaplan Marc Zimmermann: Personalentscheidung in Kritik

Simmerath: Wechsel von Kaplan Marc Zimmermann: Personalentscheidung in Kritik

Auf der letzten Sitzung des Rates der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Simmerath unter Vorsitz von Pfarrer Michael Stoffels standen die Umstände des Wechsels von Kaplan Marc Zimmermann aus der GdG Simmerath und die daraus entstandenen Konflikte im Mittelpunkt des Gesprächs.

Als Gast war Pastoralreferent Bernd Dickmeis, Mitarbeiter in der Hauptabteilung Pastoralpersonal des Bischöflichen Generalvikariates Aachen, eingeladen. Er erläuterte noch einmal die Vorgehensweise des Generalvikariates, die zum Entschluss zur Beendigung des Dienstes von Kaplan Zimmermann in der GdG Simmerath geführt hatten.

Die Personalentscheidung war in der GdG auf starke Kritik, teils auch öffentlich, gestoßen.

Ein Kaplanseinsatz sei im Bistum Aachen generell befristet, in der Regel auf drei bis vier Jahre, so Dickmeis. Beim Einsatz von Kaplan Zimmermann sei keine konkrete Frist vereinbart worden. Nach einem Jahr sei ein Auswertungsgespräch über seine Tätigkeit geführt worden mit dem Ergebnis, einen Wechsel von Kaplan Zimmermann nach einem Jahr zu vollziehen. Dickmeis verwies darauf, dass dies „ein normaler Vorgang für die Personalverantwortlichen des Bistums” sei, genauso wie die Vereinbarung, über die Gründe Stillschweigen zu bewahren. Dies sei in jedem Arbeitsverhältnis üblich und das Bistum werde dazu auch zukünftig keine Auskünfte geben. Mit Kaplan Zimmermann werde zurzeit über einen Wechsel seiner Einsatzstelle beraten.

Für die zukünftige Entwicklung in der GdG Simmerath stellte Dickmeis klar, dass der Bischof volles Vertrauen in die Arbeit von Pfarrer Stoffels setze, dem er die Leitung der elf Pfarreien in der GdG Simmerath übertragen habe. Die Personalabteilung des Bistums bemühe sich intensiv darum, weitere priesterliche Hilfe für die GdG Simmerath bereit zu stellen, was durch eine Vertretungsregelung über Pfarrer Michael Donie zurzeit schon der Fall sei.

Die Mitglieder des GdG-Rates sagten Pfarrer Stoffels ihre Unterstützung zu und regten gleichzeitig an, in nächster Zeit über weitere pastorale Schritte zu beraten, die seine Arbeit entlasten könnten.

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