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Rurberg: „Wasserstelle” am Rursee-Center

Rurberg : „Wasserstelle” am Rursee-Center

Der Tourismus am Rursee hat einen neuen Stützpunkt: die Station für Wohnmobile in Rurberg gleich neben dem Antoniushof.

Dort können die Wohnmobile frisches Trinkwasser tanken (2 Euro für 10 Minuten) und den Abort entsorgen. Seit Donnerstagabend ist die Station offiziell in Betrieb.

Der Kreis Aachen hat das Projekt mit 5112 Euro unterstützt, dafür dankte Bürgermeister Hubert Breuer dem Landrat herzlich: Carl Meulenbergh war an den Rursee gekommen, um die Inbetriebnahme der Station mitzuerleben. Prompt kam auch gleich das erste Wohnmobil angefahren.

Zwei Männer und drei Frauen aus Belgien waren nach einem Besuch an der Mosel nun in der Eifel unterwegs. Die Ver- und Entsorgungsstation hat insgesamt 21.950 Euro gekostet, der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 16.837 Euro.

Eine zweite Station gibt es auf dem Campingplatz der Gemeinde in Woffelsbach. Bürgermeister Hubert Breuer verteidigte den Standort am Antoniushof, der vor allem von der SPD kritisiert worden war. Die SPD hatte dafür plädiert, die neue Station auf dem Gemeinde-Campingplatz in Rurberg einzurichten. Dies, so Hubert Breuer, war aber wegen der extremen Hanglange des Platzes nicht möglich. Der Platz rechts neben dem Antoniushof ist eben, dort können Wohnwagen auch die Nacht über stehen.

Standort ist wichtig

Für den Standort am Antoniushof gibt es weitere Gründe, so der Bürgermeister: die Nähe zum künftigen Info-Center und zum Nationalpark-Tor wie auch zum Antoniushof, der in das neue Rursee-Center mit Freibad und Park integriert wird. „Der Standort ist absolut richtig”, betonte Breuer.

Landrat Carl Meulenbergh sieht in der Station einen weiteren Beitrag zum Ausbau des Fremdenverkehrs. Der Tourismus erhalte durch den Nationalpark eine ganz andere Dimension. Der Kreis sehe sich dabei in der Pflicht, den „Tourismus weiter nach vorne zu bringen”, das sei für die Eifel Wirtschaftsförderung. Die Eifel sei durch den Nationalpark „stark in Bewegung geraten”, und das sei sehr gut.

Aufbau der neuen Infrastruktur

Zum Tourismus gehören aber auch Kunst und Kultur, da werde das KuK (Kunst- und Kulturzentrum) in Monschau zunehmend zu einem wichtigen Zentrum, das sich auch auf den Tourismus am Rursee auswirke. Beim Aufbau der neuen Infrastruktur zu helfen, dies sei ihm ein persönliches Anliegen, sagte der Landrat.

Ortsvorsteher Heiner Jansen ist froh, dass die Station nun endlich eingerichtet sei. Den Antrag dazu habe er bereits gestellt, da habe noch niemand an den Nationalpark gedacht.

Demnächst werden Schilder auf die Station hinweisen, später wird auch noch eine Beleuchtung angebracht.