Widdau: Wasser soll sauber in die Rur fließen

Widdau: Wasser soll sauber in die Rur fließen

Die Bäume sind längst gefällt und schwere Bagger haben das Gestein zertrümmert und abtransportiert. Entstanden ist im Grünental an der Abzweigung nach Widdau ein gewaltiger Krater.

Die Städteregion errichtet an der Kreisstraße 26 ein Regenklärbecken. 400.000 Euro kostet die Maßnahme. „Der Gewässerschutz erfordert diese Arbeiten”, erklärt Hubert Philippengracht, zuständiger Amtsleiter der Städteregion. Die Kreisstraße 26, die durch Widdau führt, müsse entwässert werden. Weil auf der Straße aber nicht allzu viel Verkehr herrscht, muss kein Filterbecken, sondern lediglich ein Absetzbecken gebaut werden. Die Verschmutzungen, die nicht in die Rur gelangen sollen, setzen sich auf dem Beckenboden ab, das geklärte Wasser läuft in den Fluss. Ein Zugang existiert bereits, so dass die Grünentalstraße nicht aufgebrochen werden muss.

K21 wird teilweise erneuert

Aufgebrochen und erneuert wird im Zuge der Bauarbeiten jedoch die K26 von der Kreuzung bis zur Kapelle in Widdau. Für die Bäume, die dem Becken weichen mussten, sind laut Philippengracht Ersatzmaßnahmen geplant. Die Bauarbeiten sollen im Sommer abgeschlossen sein.

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