Einruhr: Wanderwoche Einruhr bietet wieder viel Abwechslung

Einruhr: Wanderwoche Einruhr bietet wieder viel Abwechslung

Die Wanderwoche der Eifelvereins-Ortsgruppe Einruhr/Erkensruhr ist ein fester Bestandteil im Kalender vieler Wanderfreunde von nah und fern. Jetzt wurde sie zum 35. Mal durchgeführt.

Siegbert Heup, der erste Vorsitzende und Wanderwart der Ortsgruppe, hat schon die erste Wanderwoche organsiert; bis heute ist es ihm stets gelungen, ein attraktives Programm aufzustellen. Dies bestätigen ihm die Wanderfreunde aus der Umgebung, aber auch aus Köln, aus dem Bergischen Land, vom Niederrhein und sogar aus Berlin. „Wir sind beinah wie eine Familie“, sagen sie, manche sind seit vielen Jahren dabei. Jedes Jahr in der ersten Woche der Herbstferien reisen sie an, nehmen Quartier in Einruhr und freuen sich auf die schönen Touren.

Im Laufe der Jahre zogen die Wanderer immer größere Kreise, mittlerweile gehört ein Bus und der Busfahrer Heinz Ullmann aus Moers dazu, denn man erkundet auch weiter entfernte reizvolle Wandergebiete. Diesmal wurde an einem der sieben Wandertage beispielsweise an die Ahr gefahren, 32 Personen machten mit und schwärmten von einer herrlichen Wanderung im Goldenen Oktober an der Ahr. Auch eine Tour zur Laufenburg, wo man auf Jakobus-Pilgerwegen im herbstlichen Laufenburger Mischwald wanderte, war ein echter Höhepunkt.

Als Wanderführer stellt sich inzwischen auch manch ein Wanderfreund aus den Reihen der Gäste zur Verfügung; nicht wenige sind Freunde der Eifel geworden oder auch Kenner des Hohen Venn.

Nicht fehlen darf im Programm das gemütliche Beisammensein in der Wanderstation am Heilsteinhaus. Da haben die Einruhrer und ihre Gäste auch diesmal wieder einen fröhlichen Nachmittag verbracht, der sich bis in die Abendstunden ausdehnte. Der älteste Teilnehmer war 91 Jahre alt. Er ist der Einruhrer Wanderwoche in besonderer Weise verbunden: Hierbei hat er nämlich 1987 seine Partnerin kennengelernt, die er dann Anfang der 90-er Jahre geheiratet hat.

Wer feiern kann, der kann auch wandern. So sahen es die meisten als „Pflicht“ an, am Freitag an der 18-km-Wanderung nach Huppenbroich teilzunehmen. Die Eifellandschaft zeigte sich von der schönsten und buntesten Seite, in bester Laune kam die Gruppe in Huppenbroich an, um im Gasthof Faymonville einzukehren und sich zu stärken.

Beim Abschlussabend im Eifelhaus in Einruhr wurde Rückblick auf eine anstrengende, abwechslungsreiche Wanderwoche gehalten. Viel Lob von allen Seiten bekamen Siegbert Heup und sein Helferteam. Und natürlich ist der Termin für die Wanderwoche im nächsten Jahr bereits vorgemerkt.

(ale)
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